Start Work Lebendiger Medaillenspiegel in Sotschi

Lebendiger Medaillenspiegel in Sotschi

Die beiden Münchner Agenturen brands and emotions und Avantgarde haben auf den diesjährigen Olympischen Winterspielen ein neues Markenerlebnis für die Volkswagen Group Russland geschaffen. Als Teil eines interaktiven Pavillons im olympischen Park von Sotschi bringen 60 Tänzer zweimal am Tag vor einer 540 Quadratmeter großen LCD-Wand den Medaillenspiegel zum Leben. In einer Kombination aus digitaler Animation und individuellen Choreografien zeigen sie die jeweiligen Veränderungen in der Länderwertung.

Die weltweit populäre Eventstatistik wird so zum ersten Mal überhaupt künstlerisch aufgewertet. Im Vordergrund steht dabei die Leistung von Menschen, dem verbindenden Element zwischen den Spielen, VW Group Russland und den vielen sportbegeisterten Zuschauern. Damit erlangt Volkswagen Group Rus als nationaler olympischer Sponsor auf einzigartige Weise Aufmerksamkeit – sowohl vor Ort als auch in Medien aus aller Welt.

Die Idee für den lebenden Medaillenspiegel haben beide Agenturen gemeinsam entwickelt. Hinter der fünfstöckigen Fassade des Pavillons finden sich außerdem ein Ausstellungsraum für die neuesten Modelle aller VW Group Marken – Volkswagen, Audi, Škoda und Volkswagen Nutzfahrzeuge – eine Hospitality Area und ein eigener Pressebereich. Bei der Umsetzung ergänzten sich die Kompetenzen der Agenturen: brands and emotions übernahm im Lead die komplexe internationale Projektsteuerung sowie die Kommunikation und Aktivierung, Avantgarde war für die Architektur und Inszenierung verantwortlich.

Die brands and emotions Geschäftsführer Frank Kampp und Rüdiger Ohl ziehen schon jetzt ein positives Fazit: „Die Zeiten, in denen Marken-Pavillons ausschließlich zur Unterhaltung von Gästen geschaffen wurden, sollten passé sein. Sie bieten insbesondere bei Großereignissen mit weltweiter Aufmerksamkeit großes Potenzial als Kommunikationspattform. Mit dem weltweit ersten ‚Living Medal Count’ haben wir ein Thema gefunden, das im zentralen Interesse aller Medien und Fans steht.“

Die VW-Aktion vergleicht Avantgarde-Geschäftsführer Guido Emmerich mit einer weiteren spektakulären Avantgarde-Idee: den berühmten Puma-Kontaktlinsen, die Linford Christie medienträchtig auf einer Pressekonferenz während der Olympischen Spiele 1996 in Atlanta trug: „Der lebende Medaillenspiegel wird zweifellos ebenfalls weltweit medial aufgegriffen“, ist sich Emmerich sicher. „So schaffen wir mit einem innovativen Konzept eine erlebbare Markenwelt, die auf eine positive Art emotionalisiert und von Besuchern und Medien gleichermaßen in die Welt getragen wird.“

Info: www.brandsandemotions.com, www.avantgarde.de

Rendering des Pavillons (Grafik: Avantgarde)