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Max-Schmeling-Halle modernisiert Beschallungsanlage

Vor 15 Jahren öffnete die Max-Schmeling-Halle im Prenzlauer Berg zum ersten Mal ihre Türen. Seitdem haben dort 1.100 Events stattgefunden, die rund zehn Millionen Besucher anlockten. Die Bandbreite der Veranstaltungen reicht von Konzerten aller Genres, ob national oder international, über außergewöhnliche Bühnen- und TV-Shows bis hin zu großen Sportevents. Speziell im Sportbereich sind die Anforderungen an die Beschallung aufgrund des höheren Entertainmentanteils bei Veranstaltungen deutlich gestiegen. „Ein Austausch der bisherigen Beschallungsanlage war notwendig, um dem Besucher auch in Zukunft eine betriebssichere und zeitgemäße Beschallungstechnik anbieten zu können“, erklärt Anette Weller, Geschäftsführerin der Betreibergesellschaft Velomax Berlin Hallenbetriebs GmbH. 

Velomax hat sich für ein flexibles Line-Array-Konzept entschieden. Dafür wurde im Vorfeld eine umfangreiche Akustiksimulation durchgeführt. Zudem fand ein ausgiebiger Vergleichstest verschiedener Lautsprechersysteme vor Ort statt. Das bestehende zentrale Beschallungskonzept aus der Hallenmitte heraus hat sich in 15 Jahren bewährt und wurde wieder aufgegriffen. Mit dem neuen Lautsprechersystem können darüber hinaus auch andere Beschallungssituationen realisiert werden, wie beispielsweise eine Beschallung in Längs- und Querrichtung. 

Die Wahl des Lautsprecherherstellers fiel auf die deutsche Firma Kling & Freitag. Zum Einsatz kommen 50 Kling & Freitag Sequenza 10W Fullrange Line Array Elemente, vier kardioide Nomos Subwoofer und zwei Gravis 12W Hochleistungslautsprecher. Das Amping besteht aus der neuen Topas-Systemendstufe, die eine komplette Überwachung und Steuerung des Systems ermöglicht. Für die Installation war die Firma PIK AG aus Berlin verantwortlich. Die gesamte Audio-Planung und Einrichtung übernahm das Ingenieurbüro Andreas Karsten aus Berlin.

 

Info: www.velomax.de

 

Max-Schmeling-Halle (Foto: Velomax)