Start Business MCI Deutschland präsentiert Analyse zur Akzeptanz virtueller Events

MCI Deutschland präsentiert Analyse zur Akzeptanz virtueller Events

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Virtuelle Veranstaltungen haben in den vergangenen Monaten einen Boom erfahren. Sind sie am Ende mehr als ein Substitut in Krisenzeiten? Wohin geht die Reise in Sachen Customer Journey? Im Juni hat MCI Deutschland zusammen mit FairControl, Marktforschungsspezialist der MCI Group, eine Online-Befragung unter mehr als 500 Berufstätigen in Deutschland angestoßen, die regelmäßig an MICE-Formaten teilnehmen. Nachfolgend die jeweiligen Fragestellungen und die Ergebnisse.

Virtuelle Events: Kosten und Zeit gespart, und sonst?
Die Teilnehmer der Umfrage hoben als Pluspunkte die Kostenersparnis (70 Prozent), Zeitersparnis (69 Prozent) sowie Klimafreundlichkeit (63 Prozent) hervor. Für die Mehrzahl der Befragten punkten virtuelle Events vor allem dadurch, dass sie „sofort und langfristig verfügbar“ (58 Prozent) sowie „personalisierbar“ (48 Prozent) sind.

Virtuelles Engagement? Nur bedingt möglich …!
Teilnehmer virtueller Events vermissen nach den Umfrageergebnissen am meisten: spontane Gespräche (70 Prozent), das persönliche Kennenlernen (68 Prozent), den informellen Austausch (64 Prozent) und die Möglichkeit, Beziehungen aufzubauen (62 Prozent).

Weiter wurde gefragt: Was macht den Reiz von Face-to-Face-Events aus? Produkte mit allen Sinnen erleben und anfassen zu können (66 Prozent), die Atmosphäre vor Ort mit allen Sinnen zu erfassen (62 Prozent), dem eigenen Alltag zu „entfliehen“ (58 Prozent) sowie emotional involviert zu sein (56 Prozent).

„Diese Aussagen belegen für uns, dass Unternehmen die Gesamtheit der Situation noch mehr als bisher aus der Perspektive ihrer Zielgruppen betrachten sollten. Das bedeutet: sich zu hinterfragen, wie sie auf deren externe Erlebnissituation noch besser reagieren und deren Bedürfnisse noch sorgsamer bedienen können“, erklärt Andreas Laube, Geschäftsführer von MCI Deutschland. „Die reine Teilnahme an virtuellen Events bringt dem Unternehmen nicht viel. Um deren volle Aufmerksamkeit zu erhalten und sicherzustellen, dass die gesendeten Botschaften eins zu eins ankommen, müssen die User hundertprozentig involviert werden. Genau das steht für uns schon während der Kreationsphase im Zentrum aller Überlegungen.“

Augmented Reality, Content Co-Creation und co – was findet wirklich Anwendung?
Der konkrete Nutzwert diverser Features, die bei virtuellen Events zum Tragen kommen, scheint zwar vielen klar, doch sind die meisten bei der praktischen Umsetzung noch zögerlich. So wurden zwar die Inhalte heruntergeladen (64 Prozent) und der Content auch später noch genutzt (57 Prozent). Doch nur jeder Dritte nahm auch die intelligente Suchfunktion, AR-Content, Socializing-Tools oder eine Live Übersetzung wahr. „Für uns ergibt sich aus diesen Teilergebnissen, dass die Benefits solcher Funktionen noch viel deutlicher als bisher kommuniziert werden sollten“, so Andreas Laube.

Die Hälfte der Befragten zeigte sich überdies genervt von technischen Problemen – unabhängig davon, ob dafür die eigene Ausstattung oder das Setting des Veranstalters verantwortlich war. Dadurch wurde die persönliche Experience für jeden Zweiten stark beeinträchtigt und so der Nutzen des Events in der Nachbetrachtung sogar negativ bewertet.

„Bei Betrachtung der Gesamtheit aller Ergebnisse ergibt sich für uns, dass virtuelle Events unter den gegebenen Umständen ein tragfähiges Substitut und in der neuen Normalität ein komplementäres Angebot sein können“, erläutert Andreas Laube. Weitgehend auf der Strecke blieben dabei aber spontane Begegnungen, der Aufbau von Beziehungen und eine tiefergehende Emotionalisierung. „Insofern erscheint die vollständige Abkehr von Live-Veranstaltungen aus unserer Sicht kein gangbarer Weg und auch nicht gewollt“, so Andreas Laube. Stattdessen gewännen Hybrid-Veranstaltungen an Bedeutung: „Unsere Aufgabe sehe ich darin, unter anderem die Personalisierung virtueller Tools voranzutreiben, um Zielgruppen punktgenau zu erreichen, so dass jeder Teilnehmer von der für ihn passenden Experience profitiert. Und durch die langfristige Verfügbarkeit des Contents können wir den Lebenszyklus von Veranstaltungen noch einmal verlängern. So werden wir das Besten aus beiden Welten gewinnbringend miteinander verbinden.“

Info: www.mci-live.de