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Eventanalyse-Workshop mit Flow und know. im Frankfurter Hafen

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In einem Workshop mit Ron Schneider von Schachzug und Michael Tschakert von knw./Live Matters im kleinen Kreis auf der MS Viva One im Frankfurter Hafen konnten die Teilnehmer – darunter Abgesandte von Vok Dams, Grothe Marketing, Jazzunique, EY Corporate Solutions, format:c live communication, insglück, ottomisu communication, KahnEvents, inlupa select (der neuen Agentur von Ingo Schwerdtfeger/Ex-marbet), jaeger + haeckerhase, what when why, innocean, Jazzunique, fischerAppelt live marketing und PP live – den aktuellen Stand bei der Evaluation beziehungsweise Erfolgskontrolle im Eventmarketing kennenlernen.

Hintergrund: Die Eventbranche erlebt derzeit eine transformative Phase, in der technologische Innovationen die Art und Weise, wie der Erfolg von Veranstaltungen und Messebeteiligungen gemessen und analysiert wird, grundlegend verändern. Der Grund für diese Entwicklung sind die KI-basierten Analysetools „knw.“ von Live Matters und „Flow“ von Schachzug aka These Guys – wie Schachzug in den USA firmiert. Während „knw.“ bereits im Spätherbst eingeführt wurde, erfolgt die offizielle Premiere von „Flow“ erst auf dem EMS Experiential Marketing Summit vom 24. bis 26. April in Las Vegas.

Beide Tools bieten nicht nur Lösungen für bestehende Herausforderungen in der Erfolgsmessung von Events, sondern setzen auch neue Maßstäbe in der präzisen Datenerfassung und -analyse in der Livekommunikation.

Ron Schneider von Schachzug aka These Guys, wie Schachzug in den USA firmiert (Foto: BlachReport)

Ein weiteres neues Tool von Schachzug, das seine Premiere auf dem EMS erlebt, nennt sich Neural. Damit lassen sich die Teilnehmerreaktionen in Keynotes und Workshops analysieren.

knw.“ bringt die Eventanalyse durch die Aggregation und Analyse von Daten aus verschiedensten Quellen wie Management-Tools, Heatmaps, Beacons oder QR-Codes auf ein neues Level. Diese Technologie ermöglicht Veranstaltern eine ganzheitliche Sicht auf ihre Events, indem sie nicht nur quantitative, sondern auch qualitative Daten – wie das Sentiment des Publikums – erfassen. Michael Tschakert, einer der Köpfe hinter „knw.“, betont die Bedeutung von datengetriebenen Einblicken, um die Effektivität von Events zu bewerten und Optimierungspotenziale zu identifizieren. Mit einer hohen Genauigkeit in der Datenauswertung bietet „knw.“ eine solide Grundlage für die Optimierung zukünftiger Events. Die Technologie macht die Performance von Sprechern messbar und lässt die quantitative Erfassung von Publikumsreaktion auf neue Produkte oder Präsentationen zu, was eine präzise Anpassung zukünftiger Veranstaltungsstrategien erlaubt.

Parallel dazu zielt „Flow“ von Schachzug darauf ab, den Erfolg von Events im Experience Marketing messbar zu machen, indem es die Bewegungen und Interaktionen der Gäste mit verschiedenen Sensortechnologien erfasst. Diese Daten ermöglichen es Veranstaltern, die Guest Journeys präzise nachzuvollziehen und Optimierungen in Echtzeit vorzunehmen. Ron Schneider von Schachzug erklärt dazu, dass „Flow“ nicht nur zur Rechtfertigung von Eventbudgets beiträgt, sondern auch Einblicke und Hinweise für die kontinuierliche Verbesserung von Veranstaltungen bietet. Durch die Bereitstellung eines digitalen Dashboards, das Echtzeiteinblicke in das Besucherverhalten ermöglicht, setzt „Flow“ neue Standards in der datenbasierten Event-Evaluierung.

Beide Tools, „knw.“ und „Flow““ adressieren effektiv die wachsenden Forderungen nach präziser und umfassender Erfolgsmessung in der Eventbranche. Während „knw.“ sich auf die Erfassung und Analyse von Publikumsreaktionen konzentriert, bietet „Flow“ tiefe Einblicke in die physischen Bewegungen und Interaktionen der Eventteilnehmer. Beide Ansätze könnten sich dabei sogar ergänzen und dazu beitragen, ein umfassenderes Verständnis der Dynamiken von Live-Events zu entwickeln. Die Einführung dieser innovativen Tools zeigt deutlich, dass die digitale Transformation der Eventbranche in vollem Gange ist. Veranstalter, die diese Technologien nutzen, können nicht nur den ROI ihrer Events verbessern, sondern auch die Teilnehmererfahrung durch datengestützte Optimierungen bereichern. In einer Zeit, in der Daten als das neue Gold betrachtet werden, bieten „knw.“ und „Flow“ bahnbrechende Möglichkeiten, die Art und Weise, wie der Erfolg von Veranstaltungen gemessen und analysiert wird, neu zu definieren und endlich an die Erwartungen der Veranstalter anzupassen.

Darüber hinaus werden die Anforderungen an Datenschutz und Anonymität beider Systeme den rechtlichen Vorgaben gerecht – soweit bisher bekannt. Sowohl „knw.“ als auch „Flow“ sind so konzipiert, dass sie die Privatsphäre der Teilnehmer respektieren, indem sie auf die Erfassung individuell identifizierbarer Informationen verzichten und stattdessen aggregierte Daten nutzen, um die gewünschten Einblicke zu gewinnen. Diese Verpflichtung zum Schutz der Privatsphäre trägt dazu bei, das Vertrauen zwischen Veranstaltern und Teilnehmern zu stärken, was für den langfristigen Erfolg nicht nur in der Veranstaltungsbranche, sondern in der Marketingkommunikation von entscheidender Bedeutung ist. Die Implementierung dieser Technologien könnte daher einen Wendepunkt für die Eventbranche bedeuten. Sie ermöglicht nicht nur eine detaillierte Analyse und Optimierung von Veranstaltungen, sondern eröffnet auch neue Wege für die Schaffung personalisierter und einzigartiger Erlebnisse für die Teilnehmer durch entsprechende „Vorhersagen“. Antizipation könnte möglich werden. Indem Veranstalter datengesteuerte Entscheidungen treffen, steigern sie nicht nur die Zufriedenheit und das Engagement ihrer Zielgruppen, sondern maximieren auch die Effizienz und den Erfolg ihrer Events – was die Investitionen in diese Aktivitäten rechtfertigt.

Veranstaltungsort MS Viva One (Foto: Viva Riverside)

Zusammenfassend lässt sich prognostizieren, dass „knw.“ und „Flow“ beispielhaft für den Fortschritt in der Eventtechnologie stehen. Sie bieten leistungsfähige Werkzeuge für die präzise Erfolgsmessung und bieten gleichzeitig Einblicke, die Veranstaltern helfen, ihre Angebote kontinuierlich zu verbessern. In einer sich ständig wandelnden Welt bieten diese Innovationen nicht nur die Möglichkeit, mit den Veränderungen Schritt zu halten, sondern auch die Art und Weise, wie Events von Teilnehmern erlebt und bewertet werden, neu zu gestalten.

Unterstützt wurde der BlachReport Eventanalyse-Workshop auf der MS Viva One im Frankfurter Hafen durch die Convention Bureaus von Malaga und der Costa del Sol, die auch vor Ort waren und sich ebenfalls über die Möglichkeiten von „Flow“ und „knw.“ und die Einbindung entsprechender Tools in das Leistungsportfolio ihrer Partner informierten. Weiterhin haben sie die aktuellen Entwicklungen im MICE-Bereich ihrer Regionen vorgestellt.

Zwei weitere Eventanalyse-Workshop will der BlachReport am 6. Juni in München und vom 13. bis 15. Juni in Sevilla durchführen. Bitte eine kurze Info an die Redaktion, wenn Sie dabei sein wollen. Leider haben wir nur noch wenige freie Plätze – also: first come first serve . . .