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Monate der Wahrheit für die Veranstaltungswirtschaft

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Vor wenigen Tagen endete die mehrfach prolongierte Kurzarbeiterregelung. Die maximale Bezugsdauer verlängerte sich zum Schluss bis auf 28 Monate. Und jetzt? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Veranstaltungswirtschaft?

Auf der einen Seite kommunizierten viele Unternehmen einen grassierenden Mitarbeitermangel, auf der anderen Seite waren bis Ende des zweiten Quartals 2022 immer noch viele Beschäftigte dieser Branche in Kurzarbeit. Offenbar ließ sich in den Unternehmen noch nicht jede Funktion wieder vollumfänglich gebrauchen. Oder der Arbeitsanfall hatte bisher temporäre Spitzen und dazwischen Leerlauf.

So oder so, die Auswirkungen sind klar: Wer postpandemisch noch nicht wieder allein schwimmen kann, muss sich entsprechend verschlanken. Das ist schlecht für die Betroffenen und ihre Familien und wird auch den Wirkungsgrad der Unternehmen einschränken, wenn der weitere Aufschwung – wenn es ihn denn in absehbarer Zeit überhaupt gibt – bei ihnen ankommt.

Die Kriegsverbrecher-Clique um Putin bringt die Weltwirtschaft immer weiter runter, Inflation und Energiekrise zeigen Wirkung und ob Covid im Herbst neue Register mit weiteren Beeinträchtigungen für das MICE-Business ziehen kann, ist zwar unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen.

Der Veranstaltungswirtschaft stehen weitere Unsicherheiten bevor und für das eine oder anderen Unternehmen kommen jetzt die Monate der Wahrheit, ob ihr Geschäftsmodell zukunftsfähig ist.

Herzlichst

Ihr Peter Blach

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