Start Business Studie zum Berufsbild Event- und Messemanager

Studie zum Berufsbild Event- und Messemanager

Auf der Best of Events 2019 hat die TU Chemnitz aktuelle Forschungsergebnisse einer Analyse vorgestellt. Im Fokus der Studie steht das Berufsbild Event- und Messemanager.

Schlüsselfähigkeiten werden in der Erhebung beschreiben, die das Anforderungsprofil des Event- und Messemanagers bestimmen. Grundlage der Studie ist eine Online-Befragung von Verantwortlichen im Event- und Messebereich in Unternehmen und Agenturen. Die Studie wurde vom Studieninstitut für Kommunikation Düsseldorf und von den Westfalenhallen Dortmund unterstützt.

Mit den Ergebnissen soll einerseits sowohl den in der Branche tätigen Fachkräften als auch den potentiell an einer Ausbildung oder einem Studium Interessierten eine Orientierung gegeben werden. Andererseits versteht sich die Studie aber auch als Wegweiser für die Einwicklung von Ausbildungs- und Weiterbildungskonzepten sowie Studienplänen bei den ausbildenden Einrichtungen und den Hochschulen sowie als Grundlage für nachhaltige Personalentwicklungskonzepte in der Event- und Messebranche, um deren Attraktivität für Fachkräfte zu steigern.

„Alle Bildungsträger in der Aus- und Weiterbildung können aus dem Anforderungsprofil für das Berufsbild Event- und Messemanager und den ermittelten Defiziten Hinweise für die Evaluation und Optimierung ihrer Bildungsangebote entnehmen“, sagt Cornelia Zanger, Professorin für Marketing und Handelsbetriebslehre an der TU Chemnitz. Nach den Ergebnissen sollten sich Bildungsangebote sich auf die Ausbildung strategischer Kompetenzen richten, um stärker die ganzheitliche Perspektive der Markeninszenierung zu verstehen und mit kreativen Konzepten auszufüllen. Weiterhin sei auch der Erwerb von detailliertem Spezialwissen beispielsweise zu Veranstaltungssicherheit, Planungssoftware, Social Media Einsatz oder digitalen Inszenierungstools wie Augmented oder Virtuell Reality wichtig, um den wachsenden Anforderungen des Marktes gerecht werden zu können. Das Erreichen des optimalen Kompetenzprofils könne die Fachkraft aber nicht allein durch Aus- oder Weiterbildung erhalten. Hier müssten Unternehmen und Mitarbeiter zusammenwirken. Die Unternehmen als Arbeitgeber müssten ein Arbeitsumfeld schaffen, das es Fachkräften ermögliche, die eigenen Fähigkeiten durch geeignete Projekte und die Übertragung von Verantwortung zu entwickeln, heißt es weiter

Die Studie kann auf der Homepage vom Studieninstitut für Kommunikation heruntergeladen werden.

Info: www.studieninstitut.de