Mit der Event Night hat Aljoscha Höhn, wohl der erfolgreichste Moderator in der Veranstaltungsbranche, ein sehr erfolgreiches Get-together für Entscheider und Insider aus der Veranstaltungswirtschaft etabliert, das im vergangenen Jahr rund 1.200 Gäste zählte. Nun richtet er den Blick auf die nächste Generation: Mit den Event Talents entwickelte Aljoscha Höhn nun noch ein eigenständiges Format für Nachwuchskräfte. Die Premiere mit 250 Teilnehmern war bereits zwei Monate vor dem Termin ausverkauft. Im Interview spricht Aljoscha Höhn über das Konzept, die Auswahl der Teilnehmer und seine Pläne für die Weiterentwicklung von Event Talents.
BlachReport: Mit der Event Night hast Du bereits ein etabliertes Format für Entscheider geschaffen. Was war für Dich der Auslöser, zusätzlich mit der Veranstaltung Event Talents gezielt den Branchennachwuchs in den Mittelpunkt zu stellen?
Aljoscha Höhn: Mir liegt der Nachwuchs sehr am Herzen. Daher war für mich schnell klar, dass ich neben der Event Night auch ein eigenes Format für die nächste Generation auf die Beine stellen will. Dabei wollte ich etwas Neues schaffen – ein Format für High Potentials, das es in dieser Form so noch nicht gab. Und das Interesse daran war gigantisch: Die erste Ausgabe der ‚Aljoscha Höhn – Event Talents‘ war bereits zwei Monate vor dem Termin komplett ausverkauft. Besonders stolz hat mich die Qualität der Teilnehmer gemacht. Es ist gelungen eine echte 1A-Liste aus High Potentials von Agenturen, Kunden und Dienstleistern zusammenzubringen. Und genau das war mein Ziel: Die jungen Top-Talente der Branche an einen Ort zusammenzubringen, um sie zu fördern und miteinander zu vernetzen.
BlachReport: Nach welchen Kriterien hast Du das Konzept für die Event Talents entwickelt und welche Rolle spielten die einzelnen Programmpunkte für den Gesamterfolg?

Aljoscha Höhn: Das Konzept sollte einzigartig sein und so noch nicht stattgefunden haben. Deshalb wurde es auf drei Säulen aufgebaut: Education, Gamification und Entertainment. Für Education waren neun Top-Speaker aus unterschiedlichen Bereichen der Eventbranche vor Ort. Mir war wichtig, dass die Teilnehmer nicht nur spannende Persönlichkeiten erleben, sondern konkretes Wissen mitnehmen konnten, das ihnen in ihrer täglichen Arbeit weiterhilft. Gleichzeitig war mir wichtig, Wissen mit Erlebnis und Begegnung zu verbinden. Deshalb waren Gamification und Entertainment ein ganz entscheidender Bestandteil. Auf rund 2.000 Quadratmetern Beach-Area gab es verschiedene Activities, die für Spaß und echte Begegnungen gesorgt haben. Genau dort ist unglaublich viel Networking entstanden. Das Zusammenspiel dieser drei Elemente hat für einen ganz besonderen Spirit gesorgt. Ich bin sehr glücklich, dass das Konzept zu 100 Prozent aufgegangen ist. Und dass es am Ende noch hochwertige Preise zu gewinnen gab – wie beispielsweise eine Luxus-Yacht-Reise im Wert von rund 6.000 bis 8.000 Euro oder hochwertige Apple-Produkte – war natürlich ein zusätzliches Highlight für die Teilnehmer.
BlachReport: Die Teilnehmer wussten vorab kaum, was sie erwartet. Warum hast Du Dich bewusst für dieses Überraschungskonzept entschieden und wie haben die Nachwuchskräfte darauf reagiert?
Aljoscha Höhn: Ich finde es immer spannend, meine Gäste mit auf eine Reise zu nehmen. Das klappt am besten, wenn keine Erwartungen geschürt werden. Damit bin ich meiner Linie treu geblieben. Auch bei der Event Night wissen die Gäste im Vorfeld nicht, was sie erwartet. Gerade für Event-Menschen ist das spannend, weil sie normalerweise diejenigen sind, die wissen, was bei einer Veranstaltung passiert. Hier müssen sie einfach einmal loslassen und sich überraschen lassen. Dadurch war die Atmosphäre bei den Event Talents auch von Anfang an voller Vorfreude und Neugier – und spätestens bei den ersten Activities war der Bann komplett gebrochen. Für mich hat sich dabei einmal mehr gezeigt, was wir als Branche mit Live-Events in der Lage sind zu leisten und welche Kraft Live-Begegnungen haben.
BlachReport: Die Veranstaltung war nicht öffentlich buchbar, sondern basierte auf persönlichen Einladungen und Empfehlungen. Welche Überlegungen stecken hinter diesem Auswahlprozess und welche Vorteile bringt er aus Deiner Sicht für das Format?
Aljoscha Höhn: Mit meinen Veranstaltungen richte ich mich an meine Kunden, Partner und mein persönliches Netzwerk. Dadurch stelle ich eine sehr hohe Qualität der Teilnehmer sicher. Bei den Event Talents habe ich gezielt die Chefetagen von Unternehmen und Agenturen angesprochen. Diese konnten High Potentials aus ihren eigenen Reihen nominieren. Voraussetzung war, dass die Teilnehmer zwischen 18 und 30 Jahre alt sind und zu 100 Prozent im Eventbereich arbeiten. So wurde sichergestellt, dass wirklich die richtigen Menschen zusammenkommen und jeder Kontakt vor Ort einen Mehrwert darstellt. Das ist mir besonders wichtig und dafür möchte ich auch mit meinen Formaten stehen.
BlachReport: Mit 250 Teilnehmern war die Premiere ausverkauft. Welche Erkenntnisse oder Erfahrungen nimmst Du aus der ersten Veranstaltung mit und was würdest Du beim nächsten Mal vielleicht noch weiterentwickeln?

Aljoscha Höhn: Die wichtigste Erkenntnis ist ganz klar: Das Format funktioniert. Man hat gespürt, wie sehr die High Potentials es gefeiert haben, eine solche Veranstaltung erleben zu dürfen. Das hat für mich auch viel mit Wertschätzung zu tun. Wir sagen häufig, dass uns Nachwuchsförderung wichtig ist – mit den Event Talents wollte ich das konkret zeigen. Ich bin deshalb mit der Premiere zu 100 Prozent zufrieden. Natürlich werde ich bei der nächsten Ausgabe schauen, was sich weiterentwickeln lässt. Das Format muss immer zu den Menschen und zur aktuellen Situation der Branche passen. Entscheidend ist für mich: Was beschäftigt die High Potentials, was brauchen sie und was begeistert sie? Denn das Event ist für sie gemacht.
BlachReport: Du berichtest von sehr positiven Rückmeldungen – sowohl von den Teilnehmern als auch von deren Arbeitgebern. Welches Feedback hat Dich persönlich am meisten überrascht oder besonders gefreut?
Aljoscha Höhn: Ich war ehrlich gesagt überwältigt von der Resonanz, die nach der Veranstaltung bei mir angekommen ist. Viele Führungskräfte haben sich bei mir gemeldet und erzählt, wie begeistert ihre Talente von den Event Talents zurückgekommen sind. Auch in den sozialen Medien gab es unzählige Postings und tolle Erfahrungsberichte. Eine Geschichte ist mir besonders im Kopf geblieben: Ein wohl eher zurückhaltender Mitarbeiter ist bei Event Talents so aufgeblüht, dass er mit zahlreichen Menschen ins Gespräch gekommen ist. Am Ende hat er seinem Chef sogar einen Kontakt vermittelt, den er direkt als neuen Kunden für das Unternehmen gewinnen konnte. Da ist der Chef vom Stuhl gefallen. Und ich habe mich natürlich riesig gefreut. Denn genau so soll Networking funktionieren.
BlachReport: Die Finanzierung erfolgte gemeinsam mit 25 Partnern. Wie wichtig ist diese enge Zusammenarbeit mit der Branche für den Erfolg von Event Talents?
Aljoscha Höhn: An dieser Stelle möchte ich all meinen Partnern einen riesigen Dank aussprechen. Ohne diese 25 Partner wäre es nicht möglich gewesen, diese Veranstaltung umzusetzen. Für jeden Bereich hatte ich meine Partner an Bord gehabt – und alle haben voll abgeliefert. Was mich besonders gefreut hat: Alle haben für dieses Projekt gebrannt und sofort zugesagt, als ich sie angesprochen habe. Darin zeigt sich einmal mehr die Leidenschaft für unserer Branche. Deshalb nochmals ein ganz großes Dankeschön an alle Partner. Das war wirklich großes Kino.

BlachReport: Du hast angekündigt, Event Talents künftig im Wechsel mit der Event Night zu veranstalten. Welche Vision verfolgst Du mit den beiden Formaten und welchen Beitrag sollen sie für die Entwicklung der Eventbranche leisten?
Aljoscha Höhn: Ich möchte mit beiden Formaten die Eventbranche in ihrer ganzen Breite zusammenbringen – die Menschen, die heute Verantwortung tragen, und diejenigen, die sie morgen prägen werden. Die Event Night steht für die Top-Entscheider, die Event Talents für die High Potentials. Beide Formate wechseln sich jährlich ab: In einem Jahr findet die Event Night statt, im darauffolgenden die Event Talents. Beide Formate finden somit im Zweijahresrhythmus statt. Ich glaube fest daran: Wenn die richtigen Menschen zusammenkommen, kann etwas ganz Besonderes entstehen – und genau das möchte ich erreichen. Und bei all dem bleibt eines natürlich unverändert: Ich stehe weiterhin selbst auf der Bühne und bin als Moderator für meine Kunden im Einsatz. Darauf freue ich mich genauso wie auf alles, was mit Event Night und Event Talents noch vor mir liegt.
Aljoscha Höhn – Event Talents 2026
Das waren die Partner:
1. RheinRiff (Location)
2. Aventem (Technik, Setbau und technische Gesamtleitung)
3. Broich.Hospitality Group (Catering)
4. Event Rent (Mobiliar und Equipment)
5. knownultra (Gästemanagement)
6. Elberfeld Kreation (Mediendesign)
7. Terminal A0 (Großformat-Digitaldruck)
8. Kalippo Photo Agency (Fotografen)
9. Young Talents (Servicekräfte)
10. RheinGedeck (Catering-Hilfe + Logistik-Kräfte)
11. Allbranded (Gebrandete Goodie-Bags, Notizbücher und Stifte)
12. Goldloewe (Hostessen/Hosts)
13. Melia Hotels International (Partnerhotel)
14. Buddy Bash (Team-Spiele)
15. Explora Journeys (Gewinnspielpartner)
16. Lufthansa Group (Gewinnspielpartner)
17. Kempinski Hotels (Gewinnspielpartner)
18. Erpam (Event-Versicherung)
19. DJ Sebo Reed (DJ)
20. Gerolsteiner (Mineralwasser)
21. Coca-Cola (Soft-Drinks)
22. Costa Coffee (Kaffee)
23. Heineken (Bier)
24. Hitschies (Candys)
25. Backes Druck (Druck Partner-Broschüre)


















