Start Work umdasch entwickelte Financial Life Park FLiP in Linz

umdasch entwickelte Financial Life Park FLiP in Linz

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Wie lassen sich komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich vermitteln? Mit dieser Frage beschäftigt sich der neu eröffnete Financial Life Park (FLiP) in Linz. Die interaktive Erlebniswelt richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen und verbindet räumliche Gestaltung mit digitalen Anwendungen. Für die bauliche Realisierung zeichnete umdasch The Store Makers verantwortlich. Das Unternehmen übernahm als Generalplaner und Generalunternehmer die Umsetzung des Projekts.

Das FLiP befindet sich im Einkaufszentrum Linzerie und knüpft an das bestehende Konzept des Standorts Wien an. Die rund 550 Quadratmeter große Ausstellung wurde von umdasch für Linz räumlich weiterentwickelt und an die Anforderungen des neuen Standorts angepasst. Ziel ist es, Finanzwissen nicht über klassische Informationsvermittlung, sondern durch aktives Erleben zugänglich zu machen.

Die Architektur bildet dabei den Rahmen für unterschiedliche Themenwelten und Rundgänge. Je nach Zielgruppe und Schwerpunkt lassen sich Inhalte variieren und unterschiedlich kombinieren. Thematisiert werden unter anderem persönliche Finanzplanung, Sparen, das Bankensystem sowie wirtschaftliche Zusammenhänge im internationalen Kontext. Der modulare Aufbau ermöglicht es, Inhalte zu ergänzen oder neu anzuordnen und das Angebot an veränderte Anforderungen anzupassen.

Ein zentrales Element des Ausstellungskonzepts ist die aktive Einbindung der Besucher. Mit einem persönlichen Tablet treffen sie an den einzelnen Stationen Entscheidungen, lösen Aufgaben und erhalten unmittelbare Rückmeldungen zu ihren Handlungen. Licht, Ton und digitale Medien sind dabei aufeinander abgestimmt und begleiten die einzelnen Stationen. Die räumliche Inszenierung reagiert auf die Interaktionen und unterstützt die Vermittlung der Inhalte.

Im Rahmen des Projekts verantwortete umdasch The Store Makers neben der Generalplanung auch das Design Engineering und das Value Engineering. Ziel war es, das bestehende Ausstellungskonzept technisch und wirtschaftlich an den neuen Standort anzupassen und gleichzeitig die gestalterische Qualität zu sichern. Darüber hinaus übernahm das Unternehmen die Umsetzung des integrierten Lichtkonzepts sowie die Koordination der baulichen Realisierung bis zur schlüsselfertigen Übergabe.

Mit dem FLiP in Linz zeigt sich, wie sich Methoden aus der Marken- und Erlebnisinszenierung zunehmend auch in Bildungsprojekten etablieren. Räumliche Gestaltung, digitale Medien und interaktive Vermittlungsformen greifen ineinander und schaffen Lernumgebungen, in denen Besucher Inhalte selbstständig erkunden können. Damit verdeutlicht das Projekt zugleich, wie sich Kompetenzen aus Ladenbau, Ausstellungsgestaltung und Livekommunikation auf neue Anwendungsfelder übertragen lassen.