Die deutschen Messeveranstalter haben im Jahr 2025 einen Umsatz von 4,4 Milliarden Euro erzielt. Damit bleibt das Geschäft auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Das zeigt die jetzt abgeschlossene Erhebung des Verbandes der deutschen Messewirtschaft AUMA unter seinen Mitgliedsunternehmen. Der Umsatz liegt damit laut dem Verband zum zweiten Mal in Folge über dem bisherigen Vor-Corona-Höchststand von 4,1 Milliarden Euro in den Jahren 2018 und 2019. Nach den Einbrüchen während der Pandemie erreichten die Veranstalter 2024 erstmals 4,4 Milliarden Euro. Dieses Niveau konnte nun gehalten werden, obwohl 2025 turnusbedingt weniger Messen stattfanden als im Vorjahr.
Zwölf von 16 Unternehmen meldeten Erlöse über 50 Millionen Euro. Spitzenreiter ist die Messe Frankfurt mit knapp 766 Millionen Euro. Es folgen die Messe München mit 594,4 Millionen Euro und die Koelnmesse mit 455,5 Millionen Euro. Auch Messe Berlin, Messe Düsseldorf, NürnbergMesse und Deutsche Messe in Hannover erzielten jeweils Umsätze von mehr als 300 Millionen Euro. Die Umsatzzahlen umfassen neben dem Messegeschäft in Deutschland auch das internationale Geschäft sowie Kongress- und Serviceaktivitäten der Gesellschaften. Aufgrund der unterschiedlichen Messeturnusse fallen die ungeraden Jahre meist schwächer aus als die geraden Jahre, da weniger Messen stattfinden. So wurden 2025 304 Messen gezählt, im Jahr 2024 waren es 322 Messen.
Zum starken Ergebnis 2025 trugen mehrere Weltleitmessen bei, die in ihrem Turnus stattfanden. Dazu zählen die bauma in München, die K und die iba in Düsseldorf, die IFFA in Frankfurt, die Agritechnica und die EMO in Hannover sowie die Anuga in Köln.
Auf den 304 Messen des Jahres 2025 wurden rund 192.000 ausstellende Unternehmen gezählt, was einem leichten Plus von 0,7 Prozent gegenüber den Vorveranstaltungen entspricht. Über 6,9 Millionen Quadratmeter Standfläche wurden gemietet, ein leichtes Plus von 0,4 Prozent. Mehr als 12,7 Millionen Besucherinnen und Besucher sorgten für ein Plus von 1,9 Prozent. 2025 kamen 66 Prozent aller Aussteller und über 33 Prozent aller Besucher aus dem Ausland. Damit macht Deutschland erneut seine Stellung als weltweit führender Messeplatz deutlich. Für 2026 sind laut AUMA insgesamt 319 Messen geplant. Bis Ende September haben bereits rund 240 Veranstaltungen stattgefunden, 79 Messen folgen noch bis Jahresende.























