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Swiss LiveCom Association richtet sich neu aus

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Die Swiss LiveCom Association Expo Event hat an ihrer Generalversammlung in der Festhalle Bern die strategischen Schwerpunkte für die kommenden Jahre festgelegt. Im Mittelpunkt stehen eine stärkere Präsenz in allen Landesteilen, die politische Interessenvertretung, Nachhaltigkeit und die Weiterentwicklung des Xaver Award. Gleichzeitig erhält der Verband mit Bala Trachsel und Nicole Pandiscia ein neues Co-Präsidium.

Das Mitgliederwachstum in den verschiedenen Regionen und Kantonen soll gezielt fortgesetzt werden. Dafür will die Swiss LiveCom Association die regionale Marktbearbeitung verstärken und Unternehmen sowie Fachpersonen in der gesamten Schweiz besser erreichen. Auch die unterschiedlichen Teilmärkte der LiveCom-Branche sollen stärker berücksichtigt werden.

Für den Bereich „Messen und Venues“ wurde eine eigene Plattform geschaffen. Messeveranstalter, Messeplätze und weitere Akteure können sich dort zu gemeinsamen Herausforderungen, Entwicklungen und politischen Anliegen austauschen. Die nationale Ausrichtung des Verbands soll damit auch die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung der Branche abbilden, die von Messen und Kongressen über Festivals und Corporate Events bis zu internationalen Grossveranstaltungen und touristischen Erlebniswelten reicht.

Parallel dazu will der Verband seine politische Arbeit gemeinsam mit der Allianz Veranstalterverbände ausbauen. Im vergangenen Jahr befasste sich die Interessenvertretung unter anderem mit den neuen Brandschutzvorschriften, der SRG-Halbierungsinitiative, der parlamentarischen Initiative 20.406 von Andri Silberschmidt und der Teilrevision des Epidemiengesetzes. Stellungnahmen, Workshops sowie der direkte Austausch mit Politik und Behörden sollen dazu beitragen, die Positionen der Branche in politische Prozesse einzubringen. „Wir setzen uns auf nationaler Ebene aktiv und gemeinsam für die politischen Interessen unserer Branche und unserer Mitglieder ein“, sagt Martin Troxler, Geschäftsführer der Swiss LiveCom Association und politischer Interessenvertreter.

Auch Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft bleiben Schwerpunkte. Für 2027 plant der Verband eine Einstiegsberatung, die Weiterentwicklung der Zertifizierung, zusätzliche Zertifizierungspartner und den Ausbau der Nachhaltigkeits-Toolbox. In den Folgejahren sollen Schulungsangebote, eine Round-Table-Serie, Reverse Monitoring und eine Best-Practice-Sammlung folgen. Zudem sollen die Beratungsangebote in der Westschweiz und im Tessin ausgebaut werden.

Weiterentwickelt werden soll auch der Xaver-Award. Das Format soll künftig stärker mit Branchendialog und Austausch verbunden werden. Die in diesem Jahr erstmals veranstaltete Xaver-LiveComvention bildet dafür einen Ansatz. Die als „Unkonferenz“ bezeichnete Veranstaltung bringt Fach- und Führungskräfte, Auftraggeber, Dienstleister und Nachwuchskräfte zusammen und setzt auf Diskussionen statt