Start Business fwd: und IFES starten neuen ISO-20121-Konvoi

fwd: und IFES starten neuen ISO-20121-Konvoi

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fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft und IFES International Federation of Exhibition and Event Services starten im September 2026 einen neuen Konvoi zur Einführung der Nachhaltigkeitsnorm ISO 20121. Unternehmen der Veranstaltungswirtschaft können sich bis zum 19. August 2026 für das einjährige Programm anmelden.

Der Konvoi begleitet die Teilnehmenden bei der Einführung eines nachhaltigen Veranstaltungsmanagementsystems und unterstützt sie dabei, die Anforderungen der internationalen Norm praxisnah in die eigenen Unternehmensprozesse zu integrieren. Im Mittelpunkt stehen fachliche Qualifizierung, regelmäßiger Erfahrungsaustausch und die konkrete Umsetzung der Norm im betrieblichen Alltag.

Erstmals steht das Programm nicht nur Mitgliedern von fwd: und IFES offen. Auch Unternehmen aus weiteren Branchenorganisationen wie dem GCB German Convention Bureau, dem AUMA Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft oder dem BDKV Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft können zu Sonderkonditionen teilnehmen. Die Öffnung des Angebots geht auf den regelmäßigen Austausch verschiedener Verbände zum Thema Nachhaltigkeit zurück. Ziel ist es, Wissen zu bündeln, Synergien zu nutzen und die nachhaltige Entwicklung der Veranstaltungswirtschaft gemeinsam voranzutreiben.

Nach Angaben von Marko Roscher, Referent Nachhaltigkeit bei fwd:, soll der Konvoi nicht nur Wissen vermitteln, sondern vor allem den Austausch zwischen den Unternehmen fördern. In Workshops und Austauschformaten erarbeiten die Teilnehmenden die Inhalte der ISO 20121 und übertragen diese auf ihre individuellen Unternehmensstrukturen. Gleichzeitig profitieren sie von den Erfahrungen anderer Unternehmen und entwickeln gemeinsame Lösungsansätze für Herausforderungen bei der Umsetzung.

Die ISO 20121 gilt als international anerkannter Standard für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement. Sie unterstützt Unternehmen dabei, ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte systematisch in ihre Geschäftsprozesse einzubinden und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Gleichzeitig kann ein entsprechendes Managementsystem die Transparenz erhöhen, interne Abläufe strukturieren und Nachhaltigkeitsleistungen dokumentierbar machen.