Start Business ACB setzt große Hoffnungen in die Impfpflicht

ACB setzt große Hoffnungen in die Impfpflicht

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In der österreichischen Kongress- und Tagungsindustrie wird an den Rahmenbedingungen für den nächsten Restart gearbeitet. Der neuerliche Lockdown sei für die Industrie zwar unerwartet gekommen, so Gerhard Stübe, der Präsident des Dachverbandes der Tagungs- und Kongressindustrie, Austrian Convention Bureau (ACB). „Wir setzen aber große Hoffnungen in die Impfpflicht, weil sie uns ermöglicht, für Österreich als Meetingdestination zu werben und Veranstaltern nunmehr mit einer gewissen Sicherheit im Rücken, die Vorzüge Österreichs für Tagungen, Kongresse und Firmenveranstaltungen schmackhaft zu machen“, sagt Stübe.

Unterdessen hat der Dachverband zwei neue Mitglieder gewonnen: „Mit dem Convention Bureau Innsbruck begrüßen wir eine etablierte Meetingdestination in der Kategorie der Tourismusorganisationen und -städte. Im Bereich der Kongress-Dienstleister freuen wir uns über den Zuwachs von „Media-Plan“, deren Schwerpunkt die Ausstellungsorganisation und Werbung im technischen Bereich sowie anderen nicht-medizinischen Fachgebieten ist“, erzählt die Geschäftsführerin des ACB, Michaela Schedlbauer-Zippusch.

Bettina Kreiner, Prokuristin der Media-Plan, sieht „ein Revival der physischen Kongresse und Fachausstelllungen kommen. Das schließen wir aus der großen Nachfrage an den zahlreichen Veranstaltungen, die wir unter Berücksichtigung der geltenden Covid-19 Regeln in diesem Herbst abgehalten haben.“ Ihren Beitritt zum Austrian Convention Bureau will Kreiner auch als Zeichen verstanden wissen, um auf die besondere Bedeutung der Kongressbranche hinzuweisen. So wie für Gerhard Stübe, ist es auch ihr wichtig, gangbare Rahmenbedingungen für die Durchführung von Veranstaltungen zu schaffen. In diesem Zusammenhang machte sich Stübe als ACB-Präsident für die Verlängerung der staatlichen Unterstützungen für die Tagungs-und Kongressindustrie stark.

Hier lesen: Präsident des Austrian Convention Bureaus im Amt bestätigt