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UFI legt neues Global Exhibition Barometer vor

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UFI, der Weltverband der Messewirtschaft, hat die 37. Ausgabe seines Berichts „Global Exhibition Barometer“ veröffentlicht, der neue Einblicke in den aktuellen Zustand der Messebranche gewährt.

Die weltweiten Ergebnisse der im Juni abgeschlossenen Umfrage zeigen, dass 27 Prozent der Unternehmen ein jährliches Umsatzwachstum von mehr als fünf Prozent erwarten, während 38 Prozent von stabilen Umsätzen ausgehen.

Die kurzfristig drängendste geschäftliche Herausforderung bleibt die „Wirtschaftslage auf dem Heimatmarkt“ (19 Prozent), während „globale wirtschaftliche Entwicklungen“ für den mittelfristigen Zeitraum an erster Stelle stehen (18 Prozent). Der Einsatz von KI in der weltweiten Messebranche nimmt stetig zu: Inzwischen geben 91 Prozent der Unternehmen an, KI zu nutzen – ein Anstieg um vier Prozent gegenüber dem Stand vor sechs Monaten.

(alle Grafiken: UFI)Die Ergebnisse zeigen zudem nur geringe Auswirkungen der aktuellen Lage im Nahen Osten: Weltweit berichten lediglich 14 Prozent der Unternehmen – und zehn Prozent außerhalb der Golf-Kooperationsrat-Staaten (GCC) – von starken negativen geschäftlichen Auswirkungen zum Zeitpunkt der Umfrage. „Unser Barometer deutet darauf hin, dass es außerhalb der GCC-Region keine wirklichen Anzeichen für nennenswerte Folgewirkungen der aktuellen Unruhen im Nahen Osten gibt. Trotz Bedenken hinsichtlich der nationalen Wirtschaftslage an einigen Standorten halten sich weltweit positive Trends. Innerhalb der GCC-Region sind die Auswirkungen des Konflikts verständlicherweise spürbar; die Situation hat sich jedoch seit unserer Umfrage positiv entwickelt, und wir sind zuversichtlich, dass sich die Branche schnell erholen wird“, kommentiert Chris Skeith, Geschäftsführer und CEO der UFI.

Weltweit erwarten 26 Prozent der Befragten für das Jahr 2026 einen Anstieg der Aktivitäten auf ihrem Heimatmarkt um mehr als fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr, während 38 Prozent von einer stabilen Entwicklung ausgehen. Demgegenüber rechnen 21 Prozent mit einem Rückgang von mehr als fünf Prozent, und 14 Prozent sind unschlüssig.

Die weltweiten Ergebnisse zeigen, dass 27 Prozent der Unternehmen einen jährlichen Umsatzanstieg von mehr als fünf Prozent erwarten, während 38 Prozent von einer stabilen Entwicklung des Gesamtumsatzes ausgehen. Eine detaillierte Aufschlüsselung nach Umsatzströmen ergibt, dass die meisten Unternehmen stabile Umsätze in den Bereichen „Vermietung von Flächen“ (32 Prozent der Antworten), „Verkauf von Dienstleistungen“ (39 Prozent) und „Verkauf von Sponsoring-Möglichkeiten“ (32 Prozent) prognostizieren. Gleichzeitig halten 37 Prozent der Befragten den „Erhalt von Zuschüssen“ für ihr Geschäft nicht für relevant.

Hinsichtlich der operativen Ergebnisse zeigen die Zahlen für 2025 eine insgesamt positive Entwicklung: 37 Prozent der Unternehmen verzeichnen einen Anstieg des operativen Gewinns um mehr als zehn Prozent, während weitere 50 Prozent von stabilen Gewinnen berichten. Zum Zeitpunkt der Umfrage zeigten sich die Unternehmen hinsichtlich ihrer Gewinnerwartungen für 2026 zurückhaltender. Während 19 Prozent einen Anstieg des operativen Gewinns um mehr als zehn Prozent erwarteten, ging die Mehrheit (54 Prozent) von stabilen Gewinnen aus.

Das drängendste geschäftliche Thema bleibt die „Wirtschaftslage auf dem Heimatmarkt“ (19 Prozent der weltweiten Nennungen, unverändert gegenüber dem Stand vor sechs Monaten). Dies ist das wichtigste Thema in allen Regionen mit Ausnahme des Nahen Ostens & Afrikas sowie Europas.

(alle Grafiken: UFI)„Geopolitische Herausforderungen“ rangieren weltweit an zweiter Stelle der wichtigsten geschäftlichen Themen und stellen das Hauptanliegen sowohl im Nahen Osten & Afrika (24 Prozent) als auch in Europa (22 Prozent) dar.

Weltweit geben 70 Prozent der Unternehmen an, dass sie derzeit Standard-KI-Tools in zumindest einigen ihrer Geschäftsbereiche einsetzen. Darüber hinaus haben 17 Prozent KI-gestützte Tools in ihre bestehenden Systeme integriert, und vier Prozent haben bereits eigene Algorithmen entwickelt, die auf internen Daten trainiert wurden. Insgesamt nutzen mittlerweile 91 Prozent der Unternehmen KI. Gleichzeitig geben neun Prozent der Befragten an, KI zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht oder kaum zu nutzen.

Die Ergebnisse der im Mai durchgeführten Umfrage zeigen, dass die Auswirkungen der Lage im Nahen Osten auf globaler Ebene begrenzt sind: Lediglich 14 Prozent der Unternehmen weltweit – und zehn Prozent außerhalb des Golf-Kooperationsrats (GCC) – berichteten von starken negativen Auswirkungen auf ihr Geschäft. Während die Auswirkungen für mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen im GCC-Raum erwartungsgemäß als „stark negativ“ eingestuft werden, verzeichnen 90 Prozent der Unternehmen außerhalb dieser Region keine oder lediglich moderate negative Auswirkungen.

Der 37. Bericht zum „Global Exhibition Barometer“ wurde in Zusammenarbeit mit 33 Verbänden erstellt. Die vollständigen Ergebnisse können unter www.ufi.org/knowledge-hub heruntergeladen werden. Die nächste Umfrage im Rahmen des UFI Global Exhibition Barometer wird im Dezember 2026 durchgeführt.