Start Business Allgäu und Bayerisch-Schwaben bündeln MICE-Angebot

Allgäu und Bayerisch-Schwaben bündeln MICE-Angebot

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Die Regionen Allgäu und Bayerisch-Schwaben geben eine strategische Neuausrichtung bekannt: Als alpine Antwort auf „monotone Messehallen und anonyme Hotels“ wird der Geschäftstourismus in beiden Regionen ab sofort gezielt gebündelt und vermarktet. Hierfür wurden nicht nur die Angebote auf Webseiten gebündelt, sondern eine eigene Stelle geschaffen: Sandra Hille leitet künftig das neue Geschäftsfeld.

„Mit MICE öffnen wir ein neues, zukunftsweisendes Geschäftsfeld und wollen uns als Top-Destination für hochwertige Meetingkultur, innovative Team-Offsites und nachhaltiges B2B-Wachstum positionieren. Dabei setzen wir auf unsere Stärken: die Kombination aus hochmoderner Infrastruktur, Authentizität der Familienbetriebe und der heilenden Kraft der Natur“, sagt Stefan Egenter, Geschäftsführer der Allgäu GmbH. Die Neuausrichtung basiere auf Marktanalysen, die ein enormes Entwicklungspotenzial aufgezeigt hätten. Insbesondere ländliche Regionen verzeichnen hierbei einen massiven Trend: Die Beliebtheit ländlicher Destinationen für Offsites und Team-Retreats sei seit 2023 um 308 Prozent gestiegen. Dabei komme beiden Destinationen zugute, dass kleinere Formate mit weniger als 100 Teilnehmenden gesucht würden: 71 Prozent aller Kongresse und Seminare in Bayern fallen in dieses Segment. Naturnahe Hotel- und Locationstrukturen werden von der Kernzielgruppe bevorzugt.

Die neue MICE-Managerin Sandra Hille (mitte, Foto: TourismusBayern/FlorianTrykowski)
Die neue MICE-Managerin Sandra Hille (mitte, Foto: TourismusBayern/FlorianTrykowski)

Von der Erschließung des MICE-Marktes erwarten sich die Regionen Wachstumsimpulse. So werden neue Zielgruppen wie Start-ups oder junge Unternehmen angesprochen. Offsites und Tagungen können Saison-verlängernd wirken, da sie außerhalb der Ferienzeiten stattfinden. B2B-Kunden generieren überdurchschnittliche Umsätze in Hotellerie, Gastronomie und Dienstleistung und sorgen für eine höhere Wertschöpfung. Durch eine enge Verzahnung von Tourismus mit regionalen Innovationsbranchen wird der Wirtschaftsstandort gestärkt. Und schließlich verlängern laut Studien 67 Prozent der Geschäftsreisenden ihren Aufenthalt als Bleisure-Reise privat.

Gerade das Zusammenspiel der Destinationen soll dabei viele Anforderung abdecken: Das Allgäu mit Raum für Teamarbeit in alpiner Landschaft, während Bayerisch-Schwaben geschichtsträchtige Architektur mit modernen Großkapazitäten verbindet. Dank guter Verkehrsanbindung – A7, A96, Allgäu Airport Memmingen sowie Bahnachsen zu den nahen Ballungsräume München, Stuttgart und Zürich – ist sowohl das Allgäu als auch Bayerisch-Schwaben für nationale wie internationale Unternehmen schnell erreichbar. „Leistungsträger und Unternehmen sind herzlich eingeladen, die MICE-Zukunft der Region aktiv mitzugestalten und Teil des wachsenden B2B-Netzwerks zu werden“, sagt die neue MICE-Managerin Sandra Hille.