Die NürnbergMesse hat ihre Ladesäule Nr. 100 im Beisein ihrer Aufsichtsratsspitze in Betrieb genommen und damit ihr Infrastrukturprojekt zum Ausbau der Ladekapazitäten im Messezentrum Nürnberg abgeschlossen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker, Aufsichtsratsvorsitzender der NürnbergMesse Group, sowie der Stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende, Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König, testeten zusammen mit Peter Ottmann, CEO NürnbergMesse Group, die neue Stromtankstelle an einem Einsatzfahrzeug.
Ab sofort stehen Messegästen damit über 200 AC-Ladepunkte fußläufig zu den Messehallen zur Verfügung. Im nationalen Messevergleich ist die NürnbergMesse damit nach eigenen Angaben Spitzenreiter. Allein im vergangenen Jahr haben ihre Messegäste knapp 6.700 Ladevorgänge durchgeführt – dabei stammen rund 200 MWh eigenproduzierter Solarstrom aus der eigenen Photovoltaikanlage auf den Dächern der Messehallen.
„Wir haben unser Messezentrum in Nürnberg Schritt für Schritt zu einem zentralen Knotenpunkt moderner Mobilität ausgebaut. Mit 100 E-Ladesäulen und über 200 Ladepunkten zeigt die NürnbergMesse eindrucksvoll: Hier laden unsere Gäste ihr E-Auto mit bayerischer Sonnenenergie – sauber, komfortabel und zukunftsorientiert“, kommentiert Albert Füracker. Marcus König ergänzt: „Ob mit der U-Bahn direkt vor dem Eingang Mitte oder mit dem E-Auto und 200 Ladepunkten auf dem Gelände – für die Kunden der NürnbergMesse ist jetzt freie Fahrt für eine ressourcenschonende und komfortable Anreise zu unseren Messen und Kongressen.“
Die AC-Ladepunkte bieten bis zu 22 kW Leistung und sind auf die durchschnittlichen Standzeiten von etwa vier Stunden abgestimmt. So können Messegäste ihre Fahrzeuge während des Messebesuchs laden. Ein dynamisches Lastmanagement und Batteriespeicher sorgen dafür, dass möglichst viel eigenproduzierter Solarstrom von der Photovoltaikanlage der NürnbergMesse genutzt wird. Diese soll nach Fertigstellung die größte Photovoltaikanlage in Bayern auf einem Gebäude mit staatlicher Beteiligung sein – Hauptgesellschafter der NürnbergMesse sind der Freistaat Bayern und die Stadt Nürnberg. Sie soll mit rund 21.000 Modulen eine Leistung von bis zu neun MWp produzieren. Wenn die Sonne nicht scheint, versorgt die NürnbergMesse ihre Kunden mit Ökostrom.























