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Messe Karlsruhe zieht Bilanz für das Geschäftsjahr 2025

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Zum Abschluss des ersten Veranstaltungshalbjahres hat die Messe Karlsruhe traditionell ihren Jahresabschluss für das vorangehende Geschäftsjahr präsentiert und Bilanz gezogen: Das Unternehmen schloss 2025 demnach mit dem höchsten operativen Umsatz – 43,2 Mio. Euro – seiner Unternehmensgeschichte ab. Die Leitmessen, ein stabiles Gastmessegeschäft und eine überplanmäßige Entwicklung im Kongress- und Kulturbereich haben dabei laut dem Messeunternehmen maßgeblich zum Ergebnis beigetragen.

Im Veranstaltungsjahr 2025 begrüßte die Messe Karlsruhe insgesamt rund 600.000 Besucher sowie rund 7.000 Aussteller auf ihren mehr als 190 Veranstaltungen, davon 40 Eigen- und Gastmessen, 40 Gastkongresse und 111 Kulturveranstaltungen. Über ihre eigenen Umsätze hinaus entfaltete die Messe Karlsruhe zudem eine erhebliche gesamtwirtschaftliche Wirkung: Eine Studie des dwif zeigt, dass die von ihr ausgelösten Impulse wirtschaftliche Effekte in Höhe von 193,8 Mio. Euro im Jahr generieren. Dadurch sichere die Messe Karlsruhe insgesamt 4.344 Arbeitsplätze, davon 2.828 in der Stadt und der Region.

Britta Wirtz (Foto: Messe Karlsruhe/Andrea Fabry)
Britta Wirtz (Foto: Messe Karlsruhe/Andrea Fabry)

„Der Messe Karlsruhe ist es auch in 2025 gelungen, ihre Rolle als Impulsgeber und Innovationsplattform zu festigen. Zugleich ist sie ein verlässliches und kompetentes Wirtschaftsunternehmen, das sich agil, resilient und nachhaltig für die Zukunft aufstellt“, sagt Gabriele Luczak-Schwarz, Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende der Messe Karlsruhe. „Mit ihrem vielseitigen Portfolio trägt sie wesentlich zur regionalen Wertschöpfung bei und stärkt die überregionale Sichtbarkeit Karlsruhes als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort.“ 2026 fokussiert sich die Messe Karlsruhe auf die gezielte Weiterentwicklung bestehender Formate, die Akquise zusätzlicher Veranstaltungen sowie die Entwicklung zukunftsfähiger Vermarktungskonzepte.

Obwohl es sich 2026 um ein turnusbedingt schwächeres Eigenmessejahr handelt, erwartet die Messe Karlsruhe erneut hunderttausende Gäste aus unterschiedlichen Branchen und Ländern. Nach dem ersten Halbjahr mit der art karlsruhe, der IT-Trans und der Learntec wurde der Blick auch in Richtung Norden erweitert: „Mit der IRMA, Inklusive Reha- und Mobilitätsmesse für Alle, die im Juni erstmals durch unser Team auf dem Messegelände in Hamburg veranstaltet wurde, konnten wir unser Profil im Bereich medizinisch-therapeutischer Veranstaltungen weiter schärfen und unsere Marktpräsenz über Karlsruhe hinaus ausbauen“, sagt Geschäftsführerin Britta Wirtz.

Peter-Gross-Bau Areal (Foto: Messe Karlsruhe/Reiff Medien)
Peter-Gross-Bau Areal (Foto: Messe Karlsruhe/Reiff Medien)

Nach einem stabilen Gastmessegeschäft im laufenden Jahr rechnet die Messe Karlsruhe für 2026 mit dem bisher umsatzstärksten Gastmessejahr. „Neben etablierten Highlight-Veranstaltungen wie der PaintExpo, Weltleitmesse für industrielle Lackiertechnik, und den Lounges, Fachmesse für Reinraum- und Prozesstechnik, die weiterhin fest am Standort Karlsruhe verankert sind, freuen wir uns 2026 auch auf neue, kleinere Formate“, so Britta Wirtz. So wird am 7. November beispielsweise erstmals die Fachmesse für die Automobil- und Werkstattbranche Aag.Technika in Karlsruhe stattfinden.

Mit dem AC/DC-Konzert im August 2025 eröffnete die Messe Karlsruhe ihr neues Freigelände Peter-Gross-Bau-Areal. Der Fokus liegt nun auf der strategischen Vermarktung der Fläche Gemeinsam mit städtischen Institutionen und Behörden sowie erfahrenen Live-Event-Veranstaltungsprofis werden derzeit passende Vermarktungskonzepte entwickelt, um das Gelände langfristig als Location für Open-Air-Konzerte mit bis zu 50.000 Besuchern im Wettbewerbsumfeld zu positionieren.