Laut AUMA wird der März im Jahr 2026 mit mehr als 50 Messen des Jahres der messestärkste Monat in Deutschland werden. Zugleich startet der Messeverband eine neue Podcast-Reihe. Die erste Ausgabe von „Ausstellungsfrage – Der Podcast zur deutschen Messewirtschaft“ soll am 10. März erscheinen. Auch feiert die Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen (FKM) ihren 60. Geburtstag. Die FKM zertifiziert seit 1966 für die ausstellende und besuchende Wirtschaft Aussteller- und Besucherdaten auf deutschen Messen.
AUMA-Vorsitzender Philip Harting: „Deutschland ist Messeland Nummer 1 in der Welt. Zwei Drittel aller Leitmessen der Weltwirtschaft finden hierzulande statt. Die Dichte der Messeplätze ist einmalig. Es gibt kaum ein Lebensthema, das nicht auf einer Messe mit Angebot und Nachfrage in Deutschland gespiegelt wird. Messen sind der Treff-, Dreh- und Knotenpunkt für Innovation, Inspiration und Partnerschaft. An uns hängt viel mehr, als auf den ersten Blick zu sehen ist: Die Messewirtschaft selbst trägt mit jährlich 30 Milliarden Euro wirtschaftlicher Effekte zum Wohlstand unseres Landes bei. Die Branche sichert wenigstens 280.000 Jobs deutschlandweit. Und sie beschert unserem Staat 5,4 Milliarden Euro Steuereinnahmen. Die deutsche Messewirtschaft ist eine Branche von Weltrang.”
Geschäftigster Messeplatz im März wird Düsseldorf mit allein sieben Messen. Messestärkste Tage werden der 25. und 26. März mit jeweils elf Messen. Thematisch dominieren neun Baumessen den Messekalender, gefolgt von sechs Messen zu Nahrungs- und Genussmitteln. 60 Prozent der März-Messen sind einem Fachpublikum vorbehalten, 40 Prozent sind Endverbrauchermessen.
Für 2025 zeigen erste AUMA-Hochrechnungen bei allen wesentlichen Branchen-Kennzahlen Pluszeichen: Auf den 304 Messen des Vorjahres wurden 190.490 Aussteller gezählt (+ 0,7 Prozent verglichen jeweils mit ihren Vorveranstaltungen). Die Standfläche stieg ebenfalls um 0,7 Prozent auf mehr als 6,9 Millionen Quadratmeter. Die Zahl der Besucher stieg sehr deutlich um drei Prozent auf mehr als 12,8 Millionen Besucher.























