Start Business Incentive-Reisen bleiben wirksamster Motivationsfaktor

Incentive-Reisen bleiben wirksamster Motivationsfaktor

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Eine gemeinsame Studie von SITE (Society for Incentive Travel Excellence) und Maritz zeigt, dass Incentive-Reisen generationenübergreifend weiterhin als wirksamster nicht-monetärer Motivationsfaktor gelten. Grundlage der Untersuchung „Investigating the Power of Incentive Travel Across Generations“ sind Angaben von 1.000 Beschäftigten in den USA, die in den vergangenen drei Jahren an einem Incentive- oder Anerkennungsprogramm teilnehmen konnten. Die Datenerhebung fand zwischen Ende Januar und Anfang März 2026 statt.

Laut Studie bewerteten 61 Prozent der Befragten Individualreisen als „äußerst motivierend“. Gruppenreisen erreichten mit 50 Prozent den zweiten Platz. Beide Reiseformen schnitten damit besser ab als Bargeldprämien, Gutscheine, Punktesysteme oder Formen öffentlicher Anerkennung. Die Ergebnisse beziehen sich auf alle untersuchten Altersgruppen, darunter Babyboomer, Generation X, Millennials und Generation Z.

Die Untersuchung soll zugleich den wirtschaftlichen Nutzen von Incentive-Reisen belegen. Von den Teilnehmern, die in den vergangenen drei Jahren eine Reise gewonnen hatten, erklärten 89 Prozent, dass sie eher im Unternehmen bleiben würden. Ebenso viele gaben an, sich dem veranstaltenden Unternehmen stärker verbunden zu fühlen. 93 Prozent äußerten den Wunsch, erneut eine Reise zu gewinnen. Mehr als die Hälfte der Befragten beschrieb Gruppenreisen zudem als persönliches Erfolgserlebnis.

Die Studienautoren sehen zugleich Veränderungen bei den Zielgruppen solcher Programme. Demnach arbeiten heute 60 Prozent der qualifizierten Teilnehmer in Bereichen wie Operations oder Technologie, während weniger als zehn Prozent aus klassischen Vertriebsfunktionen stammen. Rund 80 Prozent verdienen weniger als 150.000 US-Dollar pro Jahr, etwa drei Viertel sind kürzer als zehn Jahre im Unternehmen beschäftigt.

Besondere Aufmerksamkeit widmet die Studie der Generation Z. Entgegen verbreiteten Annahmen seien jüngere Beschäftigte keineswegs weniger an Incentive-Reisen interessiert. 40 Prozent der befragten Gen-Z-Teilnehmer hatten in den vergangenen drei Jahren vier oder mehr Reisen gewonnen. Gleichzeitig zeigt die Untersuchung Unterschiede bei den Erwartungen: 13 Prozent der Gen-Z-Befragten gaben an, Gruppenreisen oder Reisen mit Kollegen nicht zu mögen. Damit liegt der Anteil deutlich höher als bei älteren Generationen.

Aus den Ergebnissen leiten SITE und Maritz mehrere Anforderungen für künftige Programme ab. Dazu zählen flexiblere Angebote, die Möglichkeit zur Einbindung von Begleitpersonen, neue Reiseziele sowie bewusst integrierte Anerkennungsformate. Zudem empfehlen die Autoren, Teilnahmebedingungen stärker auf eine vielfältigere und technologieorientierte Belegschaft auszurichten.