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AUMA-Trends: Deutsche Messewirtschaft zeigt sich resilient

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Mit den nun vorgelegten „AUMA-Trends 2026/2027“ zeigt der Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA, welche Entwicklungen die Branche aktuell prägen und welche Herausforderungen und Chancen die Zukunft bestimmen.

Die hohe Internationalität deutscher Messen ist nach Ansicht des Verbands ihr Wettbewerbsmerkmal und Kernvorteil. Zugleich stehe das starke Interesse internationaler Besucher sowie Aussteller am deutschen Messemarkt im Spannungsfeld hochvolatiler Geopolitik, notwendiger Infrastruktur-Investitionen und heimischer Wachstumsbremsen. Moderne Visaverfahren, eine starke Infrastruktur und passgenaue Messeförderprogramme seien entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit des weltweit führenden Messestandortes Deutschland. Dies ist einer von acht Trends, die der AUMA in seiner jetzt veröffentlichten Jahrespublikation analysiert.

Geschäftsführer Jörn Holtmeier: „Die deutsche Messewirtschaft erweist sich in diesen volatilen Zeiten als robust. Sie verbindet wirtschaftliche Stabilität mit Innovationskraft, internationale Reichweite der Messen mit regionaler Verankerung und persönliche Begegnungen mit digitalem Fortschritt. Die Fähigkeit, Wandel zu gestalten und die Rolle als zentrale Plattform für Geschäft, Wissenstransfer und persönlichen Kontakt zu behaupten, macht die deutsche Messewirtschaft resilient.“

Jörn Holtmeier (Foto: Steffen Kugler)
Jörn Holtmeier (Foto: Steffen Kugler)

Unter dem Titel „Deutsche Messewirtschaft: Resilient in turbulenten Zeiten“ bündeln die AUMA-Trends in ihrer fünften Ausgabe Analysen, Daten, Interviews und Praxisbeispiele zur Entwicklung der deutschen Messewirtschaft. Menschen aus veranstaltenden und ausstellenden Unternehmen berichten, wie sie zur Resilienz der Branche beitragen. Sie schildern gelungene Projekte, innovative Pilotversuche und die Bedeutung von Stabilität und Wandel, um Erwartungen der Kunden gerecht zu werden und neue Ausstellergruppen zu gewinnen.

Aus Expertensicht wertet beispielsweise Dr. Jan Trenczek vom Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos KI als wichtigen Hebel für die Zukunftsfähigkeit der Messewirtschaft. Sie werde die persönliche Begegnung nicht ersetzen, sondern ihre Relevanz erhöhen, Mehrwerte besser sichtbar machen und neue Möglichkeiten für Matchmaking, Erfolgsmessung und internationale Vernetzung eröffnen.

Die digitale Publikation „AUMA-Trends 2026/2027“ steht ab sofort unter trends.auma.de zur Verfügung. In 15 Beiträgen, Interviews, Analysen und Datenauswertungen sowie mit interaktiven Elementen und Infografiken zeigt sie, welche Entwicklungen die deutsche Messewirtschaft heute prägen und ihre Zukunft bestimmen.