Škoda Auto nutzt die Milan Design Week, um seinen aktuellen Designansatz im Kontext von Kunst und Markenkommunikation zu präsentieren. Nach dem Debüt im Jahr 2025 kehrt das Unternehmen 2026 mit einer groß angelegten Installation in den Palazzo del Senato zurück. Die Ausstellung findet vom 21. bis 26. April statt.
Konzipiert wurde die Installation vom spanischen Architekten und Künstler Ricardo Orts, Gründer von Ulises Studio. Sein Ansatz verbindet physische und digitale Elemente und greift Motive aus der aktuellen Marketingkampagne des Unternehmens auf. Im Mittelpunkt steht dabei die visuelle Idee von Modelliermasse, die für Wandelbarkeit und kreative Prozesse steht. Diese Bildwelt wird auch im globalen Marketing rund um das kommende Fahrzeugmodell eingesetzt.
Zentrales Exponat der Ausstellung ist der noch getarnte Škoda Epiq. Das elektrische Kompakt-Crossover-Modell wird im Innenhof des historischen Gebäudes präsentiert und durch eine künstlerische Interpretation ergänzt. Die Installation soll damit einen Kontrast zwischen historischer Architektur und zeitgenössischem Markendesign schaffen. Ergänzend dazu ist ein weiteres Fahrzeug, der Škoda Elroq, als mobiles Café in das Ausstellungskonzept integriert.
Die Ausstellung ist als offener Raum angelegt, der verschiedene Nutzungen kombiniert. Neben Präsentationsflächen umfasst das Konzept auch Bereiche für Veranstaltungen, Gespräche und interaktive Formate. Ein Schwerpunkt liegt auf digitalen Anwendungen, etwa einer LED-basierten Projektionsfläche, die Inhalte zur Marke, zum Designansatz „Modern Solid“ und zum neuen Modell vermittelt. Ergänzt wird das Programm durch Gesprächsformate wie die „Epiq Talks“, bei denen Vertreter aus Design und Markenführung Einblicke in den Entwicklungsprozess geben.
Mit der Präsenz auf der Mailänder Designwoche verfolgt Škoda Auto das Ziel, seine Markenkommunikation über klassische Automobilkontexte hinaus zu erweitern. Die Verbindung von Ausstellung, Eventformaten und interaktiven Elementen soll Marketing, Produktinszenierung und Livekommunikation verzahnen. Gleichzeitig dient die Veranstaltung als Plattform, um neue Zielgruppen anzusprechen und die Rolle von Design im Markenauftritt hervorzuheben.






















