Die Design Post Köln, seit mehr als 20 Jahren eine feste Größe für Design, Markenpräsentation und Austausch in der internationalen Einrichtungs- und Möbelbranche, stellt sich strukturell neu auf: Zum 31. Dezember 2026 wird dort das bisherige Showroom-Konzept eingestellt. Ab dem 1. Januar 2027 übernimmt die Koelnmesse den Betrieb und integriert die Design Post in ihre bestehende Messe- und Eventarchitektur. Für Interior-Design-Formate bleibt die denkmalgeschützte Örtlichkeit weiterhin offen.
„Wir freuen uns, die Design Post in unser Portfolio aufzunehmen und damit einen weiteren, für Messe- und Kongressgäste sowie Gastveranstalter hervorragend erreichbaren Veranstaltungsort anbieten zu können“, sagt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse. Neben Rheinterrassen und Tanzbrunnen, Gürzenich, Confex und Flora eröffne die Design Post den Kunden der Koelnmesse eine weitere attraktive Möglichkeit, in besonderem Ambiente zusammenzukommen. Die mehr als 3.000 Quadratmeter große Location mit großem Außenbereich steht Bürgern der Stadt ebenso wie Unternehmen für gesellschaftliche Veranstaltungen, Pop-up-Ausstellungen und große Events offen. Zudem sollen dort kleine Verbrauchermessen stattfinden.
Seit ihrer Gründung hat sich die Design Post als Treffpunkt für nationale und internationale Marken sowie als Plattform für Inspiration, Networking und Veranstaltungen etabliert. Dieses gewachsene Fundament soll die Basis für die künftige Einbindung in die Strukturen der Koelnmesse bilden: „Wir danken allen Mietern, Partnern und Wegbegleitern für ihre langjährige Treue und ihr Engagement“, sagt Wim van Ast, der die Design Post vor mehr als 20 Jahren gegründet hat und ihr Eigentümer ist. Die Übernahme erfolge vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen in der Branche. „Vor allem der Wandel der Messelandschaft, neue Anforderungen an Formate sowie die aktuellen Entwicklungen in der Möbel- und Einrichtungsbranche haben zu dieser Entscheidung geführt“, erklärt Böse.
„Gleichzeitig ist uns wichtig zu betonen, dass die Design Post auch künftig ein Ort für Interior-Design-Formate sowie für design- und kunstaffine Veranstaltungen bleiben wird. Auch der Möbel- und Einrichtungsbranche steht die Location weiterhin zur Verfügung – allerdings nicht mehr im Rahmen eines dauerhaften Showroom-Konzepts, sondern flexibel für Veranstaltungen, Ausstellungen und neue Formate“, ergänzt Oliver Frese, Geschäftsführer und Chief Operating Officer der Koelnmesse.
Bereits zuvor haben Koelnmesse und Design Post im Rahmen eines Kooperationsvertrags zusammengearbeitet. Dieser umfasste die Nutzung der Räumlichkeiten der Design Post durch die Koelnmesse als Veranstaltungsort für Messen, Veranstaltungen und Abendevents. Ebenfalls Bestandteil der Vereinbarung war die Vermarktung von Flächen der Design Post an externe Interessenten durch Koelncongress.
Das soll auch nach der Übernahme weiterhin der Fall sein: Ab Januar 2027 wird die Design Post von der Koelnmesse vollständig als Eventlocation genutzt und ergänzt damit das Location-Portfolio der Messegesellschaft. Für Betrieb und Vermarktung ist dann Koelncongress verantwortlich. Die Location soll sowohl externen Messe- und Eventveranstaltern als auch für Rahmenveranstaltungen der Koelnmesse zur Verfügung stehen. Darüber hinaus kann sie für eigene Veranstaltungsformate der Koelnmesse genutzt werden – als Ergänzung zu den Messehallen und als Raum für neue Formate.























