Octanorm hat die Gewinner des ersten Creator Contest für seinen KI-gestützten ai booth designer bekanntgegeben. Den ersten Platz belegt die malaysische Architektin Ar. June Chow. Insgesamt beteiligten sich acht Kreative aus sechs Ländern mit 23 Entwürfen an dem Wettbewerb.
Unter dem Motto „my home country“ hatte Octanorm im Sommer 2026 Kreative aus der internationalen Messe- und Eventbranche dazu aufgerufen, ihre Heimat in ein räumliches Standkonzept zu übersetzen. Die eingereichten Arbeiten kamen aus sechs Ländern und von vier Kontinenten. Erstellt wurden sämtliche Entwürfe mit dem octanorm ai booth designer.
Das Online-Tool unterstützt die Entwicklung individueller Messestanddesigns mit künstlicher Intelligenz. Nutzer können ihre Vorstellungen per Text- oder Spracheingabe beschreiben und daraus unterschiedliche visuelle Standkonzepte generieren. Diese lassen sich anschließend weiter individualisieren und bearbeiten.
Beim Creator Contest stand ausdrücklich die gestalterische Idee im Mittelpunkt. Weder die Verwendung von Octanorm Systembauteilen noch die technische Realisierbarkeit der Entwürfe gehörten zu den Bewertungskriterien. Gefragt war vielmehr, wie sich das jeweilige Heimatland räumlich interpretieren lässt und welche gestalterischen Möglichkeiten das Online-Tool bietet. Die meisten Beiträge entstanden mit der kostenfreien Version des ai booth designer.
Gewinnerin Ar. June Chow ist Architektin und kommt nicht aus dem klassischen Messebau. Für ihren Entwurf griff sie Elemente der malaysischen Gestaltungstradition auf. Die Logik der Anyaman-Flechtkunst und das Awan-Larat-Ornament überführte sie in ein zeitgenössisches architektonisches Konzept. Kennzeichnend sind verschränkte Strukturen, geschichtete Materialien und ein räumlicher Fluss.
Chow reichte ihren Beitrag am malaysischen Nationalfeiertag ein und veröffentlichte dabei auch die Einstellungen, mit denen sie im Online-Tool gearbeitet hatte. Die vierköpfige Jury entschied sich einstimmig für ihren Entwurf.

Der zweite Platz ging an Rodrigo Siqueira aus Portugal. Sein Konzept stellt der Atmosphäre einer Messehalle die Ruhe eines portugiesischen Innenhofs gegenüber. Zu den gestalterischen Elementen zählen weiß geflieste Wände, typischer Steinboden, Olivenbäume und Kork.
Nigel Gumbo aus Südafrika erreichte mit seinem „South Africa Tourism Pavilion“ den dritten Platz. Sein Konzept nimmt die Silhouette des Tafelbergs auf und kombiniert sie mit großformatigen Destinationsmotiven. Eine lobende Erwähnung erhielt Michael Borgenheimer für seine Interpretation der ukrainischen „Hata-Mazanka“. Die Jury hob bei diesem Entwurf insbesondere Materialität und Lichtgestaltung hervor.
Der Jury gehörten Christopher Sicurella von Fairconstruction der Messe Frankfurt, Kreativdirektor und Konzeptor Jan Götze von DO IT!, Octanorm Geschäftsführer Benjamin Bruder sowie Joachim Kopf, Head of Digital Innovations bei Octanorm und Initiator des ai booth designer, an. Die Idee für den Creator Contest stammt von Sicurella.
Götze sieht die Rolle des Werkzeugs vor allem darin, Ideen schnell zu visualisieren. Es nehme Designern und Architekten die gestalterische Arbeit nicht ab, könne ihre Visionen aber innerhalb weniger Minuten sichtbar machen.
Neben Chow, Siqueira, Gumbo und Borgenheimer beteiligten sich Chanel Herbst aus Südafrika, Kateryna Krawtschenko aus der Ukraine, Curt Dilger aus den USA und Cameron Stevens aus Kanada an dem Wettbewerb.
Als Hauptpreis erhält June Chow für ein Jahr die Ultimate-Version des octanorm ai booth designer. Die weiteren Teilnehmer bekommen für zwei Monate Zugang zum uneingeschränkten Ultimate-Abonnement.
Octanorm plant, den Creator Contest künftig zwei- bis dreimal jährlich durchzuführen. Zusätzlich sollen kleinere Themenformate hinzukommen. Damit will das Unternehmen die Weiterentwicklung des KI-gestützten Werkzeugs und die zunehmende Erfahrung seiner Anwender regelmäßig in neuen Entwürfen sichtbar machen.























