Welchen Stellenwert haben Corporate Events im Kommunikationsmix und wie wird ihr Beitrag zum Unternehmenserfolg bewertet? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die ICEN Conference & Awards 2026. DRPGroup unterstützte die Veranstaltungsreihe in München, London und New York erneut als Sponsor und inhaltlicher Partner. Ein Schwerpunkt lag auf einem internationalen Vergleich der aktuellen Stimmung in der Branche.
Das International Corporate Events Network (ICEN) brachte bei den drei Veranstaltungen Inhouse-Eventverantwortliche, Kommunikationsprofis und Branchenexperten zusammen. DRPGroup nutzte die Konferenzen, um Erfahrungen aus unterschiedlichen Märkten in die Diskussion einzubringen. In München moderierte Dagmar Mackett, Geschäftsführerin DACH und EU der DRPGroup, die Konferenz. In London übernahm CEO Dale Parmenter diese Aufgabe, in New York Matt Franks, Geschäftsführer der DRPGroup in den USA und UK.

Inhaltlich ging es unter anderem um die Frage, warum sich der Wert von Livekommunikation innerhalb von Unternehmen vergleichsweise schwer darstellen lässt. Während für digitale Kanäle Kennzahlen wie Reichweiten und Klickzahlen unmittelbar verfügbar sind, lassen sich langfristige Effekte persönlicher Begegnungen schwieriger erfassen. Dazu zählen etwa der Aufbau von Vertrauen und Beziehungen, Wissenstransfer oder die Unterstützung von Veränderungsprozessen.
Die Diskussionen an den drei Standorten machten zugleich veränderte Anforderungen an Corporate Events deutlich. Neben einer professionellen Organisation werden zunehmend strategische Relevanz und nachvollziehbare Ergebnisse erwartet. Entsprechend beschäftigten sich die Konferenzen mit Themen wie KI-gestützter Eventplanung, der strategischen Positionierung von Veranstaltungen, Wirkungsmessung und der Zukunft hybrider Formate.
Damit verändert sich nach Einschätzung der Beteiligten auch die Rolle der Eventverantwortlichen. Neben der operativen Umsetzung gewinnen Beratung und strategische Einordnung an Bedeutung. Eventteams müssen stärker vermitteln können, welche Kommunikationsziele ein Format unterstützt und wie sich seine Wirkung bewerten lässt.
„Gerade in Zeiten digitaler Informationsflut schaffen Live-Erlebnisse Vertrauen, fördern echte Verbindungen und ermöglichen Gespräche, die nachhaltig wirken“, sagt Dagmar Mackett. ICEN biete die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und den Beitrag von Events zu Kommunikation und Unternehmenserfolg zu diskutieren.
Einen internationalen Vergleich soll das von DRPGroup initiierte „Big Experiment“ ermöglichen. Die Forschungsinitiative wurde an allen drei Konferenzstandorten als interaktiver Workshop durchgeführt. Dabei wurden Einschätzungen, Erfahrungen und Erwartungen der Teilnehmer erfasst und dokumentiert. Im Mittelpunkt standen die aktuelle Situation der Eventverantwortlichen, zentrale Herausforderungen sowie die Frage, wie Corporate Events in den jeweiligen Märkten wahrgenommen und wertgeschätzt werden.
Durch die Durchführung in München, London und New York sollen sich Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der DACH-Region, Großbritannien und Nordamerika herausarbeiten lassen. Damit geht die Untersuchung über einen allgemeinen Branchen-Pulscheck hinaus und betrachtet auch, ob sich Rolle und Bewertung von Corporate Events international unterschiedlich entwickeln.
Die Ergebnisse aus den drei Märkten wertet DRPGroup derzeit aus. Sie sollen in einem White Paper zusammengeführt werden, das ein Stimmungsbild der internationalen Corporate-Event-Branche zeichnet und Ansätze für die weitere Positionierung von Livekommunikation innerhalb des Kommunikationsmix liefert. Die Veröffentlichung ist für September 2026 vorgesehen.























