Das Amberger Congress Centrum (ACC) investiert weiter in eine nachhaltige Zukunft und hat auf dem Dach des Gebäudes eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Mit der Installation der Solarmodule will die Venue ein Zeichen für Klimaschutz, Energieeffizienz und verantwortungsvolles Veranstaltungsmanagement setzen.
Die neue Anlage wurde Anfang August zusammen mit den Stadtwerken Amberg in Betrieb genommen wurde und verfügt laut ACC über eine Leistung von 85 Kilowattpeak (kWp). Der erwartete Jahresertrag soll bei etwa 85.000 Kilowattstunden liegen, wovon knapp 60.000 – etwa 25 Prozent des Bedarfes – direkt von der Location genutzt werden können. Die Installation der Photovoltaikanlage ist Teil eines umfassenden Nachhaltigkeitskonzepts des ACC. Bereits heute setzt das Haus auf verschiedene Maßnahmen zur Ressourcenschonung und Energieeffizienz. Mit der Nutzung von Solarenergie wird dieser Weg konsequent fortgesetzt. „Als modernes Veranstaltungs- und Kongresszentrum sehen wir uns in der Verantwortung, unseren ökologischen Fußabdruck kontinuierlich zu reduzieren. Die Photovoltaikanlage ist ein wichtiger Baustein unserer Nachhaltigkeitsstrategie und ein klares Bekenntnis zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung“, erklärt ACC-Geschäftsführerin Erika Sauerwein.
Christian Greiner, technischer Leiter des ACC, fügt ergänzend hinzu: „Aktuell wird durch Betriebsoptimierungen der Eigenverbrauch von PV-Strom noch weiter gesteigert. So werden beispielsweise ausgewählte Verbraucher, die bislang überwiegend nachts betrieben wurden, gezielt auf den Tagbetrieb umkonfiguriert, um den erzeugten Solarstrom möglichst direkt zu nutzen.“ Das ACC begrüßt jährlich etwa 65.000 Besucher zu Kongressen, Tagungen, Kulturveranstaltungen und Messen. Mit der neuen Solaranlage wird ein Teil der für den Betrieb benötigten Energie künftig direkt auf dem eigenen Dach erzeugt und genutzt. Neben den ökologischen Vorteilen soll die Investition auch zur langfristigen Sicherung der Energieversorgung beitragen.
Die Umsetzung des Projekts erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Grammer Solar aus Amberg. Von der Planung bis zur Inbetriebnahme wurde besonderer Wert auf die optimale Integration der Anlage in die halbkreisförmige Dachgeometrie des ACC gelegt.























