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German Venue Report: Wie Eventplaner Locations auswählen

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Mit dem German Venue Report 2026 liegt eine Studie vor, die die Angebots- und Nachfrageseite des deutschen B2B-Eventmarktes gemeinsam betrachtet. Die Untersuchung ist eine Initiative von Venue Marketing und eventlocations.com und befasst sich mit dem Such- und Buchungsverhalten professioneller Eventplaner sowie mit Marketing, Vertrieb und Marktentwicklungen bei Eventlocations und MICE-Hotels.

Für die Studie wurden beide Marktseiten zu unterschiedlichen Aspekten des Veranstaltungsmarktes befragt. Locations und MICE-Hotels gaben unter anderem Auskunft über Marketingbudgets, Vertriebsorganisation, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Plattformstrategien und ihre Einschätzung künftiger Marktentwicklungen. Eventplaner wurden zu ihrer Recherche nach Veranstaltungsorten, Auswahlkriterien, der Kommunikation mit Locations und ihren Erwartungen an den Buchungsprozess befragt. Die Gegenüberstellung soll Unterschiede zwischen Anbieter- und Nachfrageseite sichtbar machen.

Eine zentrale Erkenntnis betrifft den Zeitpunkt, an dem sich entscheidet, welche Location für eine Veranstaltung überhaupt in Betracht kommt. Der Auswahlprozess beginnt demnach bereits während der Online-Recherche. Eventplaner stellen in dieser Phase eine erste Auswahl potenzieller Veranstaltungsorte zusammen. Locations können dabei ausscheiden, bevor es zu einer konkreten Anfrage kommt. Als relevante Faktoren nennt die Studie unter anderem die Erreichbarkeit einer Website, die Übersichtlichkeit des Angebots, die Verfügbarkeit von Informationen und die Geschwindigkeit bei der Reaktion auf Anfragen.

Damit verlagert sich ein Teil des Wettbewerbs in eine Phase, die dem direkten Kontakt zwischen Veranstalter und Location vorausgeht. Die digitale Auffindbarkeit und Darstellung eines Angebots werden zu Bestandteilen des Auswahlprozesses. Nach Angaben der Studieninitiatoren spielen daneben Transparenz, Nachhaltigkeit und Geschwindigkeit eine zunehmende Rolle bei der Entscheidung für einen Veranstaltungsort.

Der Report untersucht außerdem, welche Bedeutung Websites, Plattformen und Social Media für die Vermarktung von Eventlocations haben und wie Anbieter ihre Vertriebsaktivitäten organisieren. Weitere Themen sind die Entwicklung des deutschen B2B-Eventmarktes sowie die Kommunikation zwischen Eventplanern und Locations.

Die Studie will damit nicht nur die Perspektive einzelner Marktteilnehmer abbilden, sondern Zusammenhänge zwischen Recherche, Auswahl, Kommunikation und Buchung sichtbar machen. Ergänzend zu den Untersuchungsergebnissen enthält der Report Handlungsempfehlungen für Locations. Diese beziehen sich unter anderem auf Sichtbarkeit, die Gestaltung der Kundenerfahrung und Vertriebsprozesse.

Stijn Oude Vrielink von Venue Marketing und Pascal von Seth von eventlocations.com begründen die Veröffentlichung mit dem wachsenden Bedarf an belastbaren Marktdaten. Strategische Entscheidungen in der Eventbranche würden bislang vielfach auf Erfahrungswerten beruhen. Der German Venue Report soll hier eine Datengrundlage schaffen, die beide Seiten des Marktes berücksichtigt.

Der German Venue Report 2026 ist kostenlos verfügbar. Die Studie kann unter www.germanvenuereport.com heruntergeladen werden.