Start Business Karlsruhe und Straßburg kooperieren im MICE-Sektor

Karlsruhe und Straßburg kooperieren im MICE-Sektor

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Das Convention Bureau Karlsruhe & Region und das Strasbourg Convention Bureau haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Die Unterzeichnung erfolgte durch Pia Kumpmann, Leiterin des Karlsruher Convention Bureau, sowie  stellvertretender Bürgermeister von Straßburg. Ziel der Kooperation ist es, die Oberrheinregion als Standort für Business-Events im internationalen Wettbewerb stärker zu positionieren.

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht ein intensiver Austausch von Marktinformationen und Know-how aus dem MICE-Sektor, also dem Geschäft mit Meetings, Incentives, Kongressen und Events. Beide Organisationen planen zudem, sich gegenseitig bei Fachmessen und Branchenveranstaltungen zu vertreten. Ergänzend sind gemeinsame Delegationsreisen und sogenannte Site Inspections vorgesehen, bei denen potenzielle Auftraggeber die Infrastruktur und Angebote der Region vor Ort kennenlernen können.

Die Partner verfolgen das Ziel, die internationale Sichtbarkeit ihrer Destinationen zu erhöhen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Veranstaltungsbereich auszubauen. Die Oberrheinregion soll damit stärker als zusammenhängender Wirtschafts- und Veranstaltungsraum wahrgenommen werden. Die gute verkehrliche Anbindung zwischen Karlsruhe und Straßburg gilt dabei als operativer Vorteil. Beide Städte sind über Verbindungen von SNCF und Deutsche Bahn in weniger als 45 Minuten erreichbar, was die Planung und Durchführung gemeinsamer Formate erleichtert.

Die Vertragsunterzeichnung fand im Rahmen eines deutsch-französischen Branchenaustauschs statt, an dem auch der Verband der Veranstaltungsorganisatoren VDVO beteiligt war. Gastgeber war Straßburg. Das Programm umfasste unter anderem Einblicke in die lokale Infrastruktur sowie Besuche zentraler Orte wie die Altstadt Grande Île, das Viertel Neustadt und das Europäische Parlament. Ein Networking-Event mit institutionellen Partnern bildete den Abschluss.

Mit der Vereinbarung setzen beide Convention Bureaus auf eine engere Verzahnung ihrer Aktivitäten, um Synergien im internationalen Eventmarkt zu nutzen und die Region gemeinsam zu vermarkten.