Start Business Virtuelle Events stimmen Messe Düsseldorf auf Neustart ein

Virtuelle Events stimmen Messe Düsseldorf auf Neustart ein

Die Messe Düsseldorf bilanziert für das Geschäftsjahr 2020 leicht höhere Zahlen als erwartet. Sie begegnet den Auswirkungen der Covid 19-Pandemie, indem sie weiterhin auf Kosteneinsparungen sowie strategische Maßnahmen zur weiteren Geschäftsentwicklung setzt. Hierzu zählen unter anderem digitale Events wie zuletzt die virtual.drupa im April. Die dabei neu entstandenen Formate sollen künftig die Präsenzmessen ergänzen und in Kombination einen größeren Nutzen für Aussteller und Besucher schaffen. Das wiedereinsetzende Auslandsgeschäft zeigt darüber hinaus den hohen Zuspruch für Präsenzmessen und setzt positive Signale für den anstehenden Re-Start in Düsseldorf.

Demnach kann die Messegesellschaft ihren Umsatz für das Geschäftsjahr 2020 mit 136,8 Millionen Euro gegenüber den im Dezember 2020 veröffentlichten vorläufigen Zahlen (131,5 Millionen Euro) leicht nach oben korrigieren. Im Vergleich zum starken Umsatzjahr 2019 (378,5 Millionen Euro) verzeichnet die Gruppe aufgrund der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie einen Umsatzrückgang von 63,8 Prozent. Der Verlust nach Steuern beträgt 53,5 Millionen Euro (Vorjahr +56,6 Millionen Euro).

Im Jahr 2020 mussten in Düsseldorf 14 Eigenveranstaltungen mit 24.400 erwarteten Ausstellern sowie 915.700 erwarteten Besuchern abgesagt oder verschoben werden. Auf den sieben durchgeführten Veranstaltungen – davon vier Eigenveranstaltungen und drei Partner- und Gastveranstaltungen – kamen 5.422 Aussteller und 534.367 Besucher zusammen. Darunter war auch der Caravan Salon, der im September 2020 als erste deutsche Großmesse nach dem Lockdown im Frühjahr mit 107.000 Besuchern und 337 Ausstellern stattfand.

Im ersten Halbjahr 2021 konnten aufgrund der Lockdown-Bestimmungen keine Messen am Standort Düsseldorf stattfinden. Aktuell ist die Wiederaufnahme des Geschäfts an der Homebase Düsseldorf für den Herbst geplant.

Die Messe Düsseldorf Gruppe veranstaltete im Ausland 16 Messen (Vorjahr 57), die meisten davon in China (7) gefolgt von Russland (4) und Indien (2). Insgesamt wurden 43 internationale Veranstaltungen weltweit abgesagt oder verschoben.

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