Start Business Betreiberkonzept von Accumulata Operations für Lilo München

Betreiberkonzept von Accumulata Operations für Lilo München

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Mit der Eröffnung der Flexible Working Spaces im Lilo an der Lilienthalallee in München erhält eine ehemalige Büroimmobilie von BMW ein neues Nutzungskonzept. Accumulata Operations (AOP) übernimmt auf Basis eines Zehnjahresvertrags den Betrieb der zentralen Community-, Meeting- und Workspaces des rund 45.000 Quadratmeter großen Gebäudes. Auftraggeber ist GVG Immobilien Service, die das Projekt entwickelt hat und die Immobilie im Bestand hält.

Nach dem Mark München ist Lilo der zweite Standort, an dem Accumulata Operations sein Betreiber- und Servicemodell umsetzt. Das Unternehmen verantwortet im Lilo rund 3.000 Quadratmeter gemeinschaftlich genutzter Flächen und übernimmt den Betrieb von Begegnungszonen, Meetingbereichen und flexiblen Arbeitsplätzen. Dazu gehören das Front Desk, Hospitality-Services sowie die Betreuung der Nutzer vor Ort. Ergänzt wird das Angebot durch ein Programm mit Vorträgen, Networking-Formaten und weiteren Veranstaltungen.

Die Revitalisierung des Gebäudes beschränkt sich nicht auf bauliche Maßnahmen. Das Nutzungskonzept wurde von der GVG gemeinsam mit Olufemi Moser Architekten und Michael O. Schmutzer entwickelt. Schmutzer ist Gründer von Design Offices und Mitgründer von Accumulata Operations. Das Raumkonzept wurde 2026 mit dem German Design Award in der Kategorie „Excellent Architecture – Conceptual Architecture“ ausgezeichnet.

Zum Betriebskonzept gehören außerdem Konferenz-, Workshop- und Eventflächen für zwei bis 199 Personen. Accumulata Operations übernimmt hierfür das Buchungsmanagement, die technische Betreuung und den Service vor Ort. Hinzu kommen flexibel nutzbare Büroflächen ab 15 Quadratmetern mit Laufzeiten ab drei Monaten sowie sogenannte Swing Spaces, die Unternehmen eine kurzfristige Erweiterung ihres Flächenbedarfs ermöglichen. Mit der Lilo Kitchen von Pretty Good Food ergänzt ein gastronomisches Angebot das Nutzungskonzept.

Das Projekt verdeutlicht einen Wandel im Büromarkt. Mit der zunehmenden Verbreitung hybrider Arbeitsmodelle verändern sich die Anforderungen an Büroimmobilien. Neben klassischen Arbeitsplätzen gewinnen flexibel nutzbare Flächen, Besprechungsräume, Veranstaltungsbereiche und Serviceangebote an Bedeutung. Betreiberkonzepte, die den laufenden Betrieb organisieren und zusätzliche Dienstleistungen bereitstellen, spielen deshalb insbesondere bei der Weiterentwicklung von Bestandsgebäuden eine wachsende Rolle.

Accumulata Operations führt nach eigenen Angaben bereits Gespräche mit weiteren privaten und institutionellen Eigentümern sowie Fondsmanagern über zusätzliche Mandate. Das Unternehmen tritt dabei als White-Label-Betreiber auf. Im Mittelpunkt stehen die jeweilige Gebäudemarke und ein objektspezifisches Betriebskonzept, während Accumulata Operations die organisatorischen Abläufe sowie Service- und Hospitality-Leistungen übernimmt.