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„Denk ich an Deutschland-Konferenz“ mit Triad

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Das fünfte Mal in Folge hat Triad die „Denk ich an Deutschland-Konferenz“ der Alfred Herrhausen Gesellschaft und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung betreut. Kurz vor den deutschen Bundestagswahlen fand die diesjährige Konferenz unter dem Motto „Die Qual mit der Wahl: Vom Herzstück zum Relikt der Demokratie?“ statt. Triad wurde als Kooperationspartner mit der inhaltlichen Beratung und Konzeption sowie mit der Planung und Realisierung der Konferenz beauftragt.

Die diesjährige Debatte machte die zunehmende Schwierigkeit einer klaren Definition der politischen Lager bezüglich der Frage: „Was ist heute noch links, konservativ oder liberal?“ deutlich. Gleichzeitig inszeniert sich Politik in einer Dauerwahlkampfsendung, die mehr und mehr Bürger immer weniger interessiert. Zwischen Hashtag und Faktencheck wurde nach Antworten auf die Frage, ob Wahlkampf am Ende die Demokratie gefährdet, gerungen. Aus neurowissenschaftlicher Perspektive erfuhren die Teilnehmer, wie unbewusst beziehungsweise bewusst Menschen Entscheidungen und Wahlen treffen. Dabei wurde spürbar: Klarheit und Eindeutigkeit verschwimmen.

Dieser Aspekt spiegelt sich auch im Raumkonzept wieder, welches sich an seinen Grenzen baulich und grafisch auflöste. Schienen die Grenzen von der einen Perspektive noch klar und geschlossen, so waren sie aus einer anderen komplett offen. Nebelig wirkende Buchstaben und Strukturen forderten den Betrachter heraus und luden – mit Hilfe einer 3D-Brille – zum eigenen Erschließen des (Wort-)Sinnes ein. Nur wer genau hinschaute, entdeckte, dass es sich um gegensätzliche Begriffspaare handelt, die miteinander verschwimmen. Zunehmend wurde dabei ersichtlich: Politischen Durchblick und inhaltliche Klarsicht muss man sich – besonders im Stimmengewirr des Wahlkampfes – erarbeiten.

Info: www.triad.de

Gestaltung von Triad bei der „Denk ich an Deutschland-Konferenz“ (Foto: Triad)