Intranet à la Facebook und Twitter PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 14. Dezember 2010 um 02:37 Uhr

In Zeiten, in denen Facebook die Art wie wir uns austauschen radikal verändert, bleibt auch die Kommunikation am Arbeitsplatz davon nicht unberührt. Die Einbahnkommunikation von oben nach unten hat ausgedient. Die Mitteilung vom Chef an die Mitarbeiter, die Aufbereitung selektierter Informationen durch ein kleines, häufig fachfremdes Redaktionsteam für eine große Anzahl passiver Leser entspricht nicht mehr den Bedürfnissen der Mitarbeiter. Die User von heute wollen mitmachen. Sie wollen sich Informationen nehmen, und zwar zu jedem beliebigen Zeitpunkt. Und sie wollen networken, mitkriegen, was die anderen machen, in Kontakt bleiben, kommentieren, den wichtigen Trends folgen. All dies sind Erkenntnisse, die uns über 500 Millionen Facebook-User mit ihren Aktivitäten im Netz liefern. Avantgarde hat sie aufgegriffen und sowohl für die eigenen 300 Mitarbeiter an weltweit 13 Standorten als auch als Angebot an Kunden ein Intranet nach Microblogging-Muster entwickelt. „we“ heißt es, und es wurde in gemeinsamer Arbeit mit dem Tochterunternehmen Trendbüro mit der Software Communote - Enterprise Microblogging von Communardo realisiert. „Wissenschaftler, Fachjournalisten und Marktforscher sagen Enterprise Microblogging eine rosige Zukunft voraus“, weiß Jens Osthues von Communardo. „Enterprise 2.0-Papst Dion Hinchcliffe sieht diese Technologie als ‚the next big thing‘. Und die IT-Analysten von Gartner gehen in ihrem aktuellen Hype Cycle Report davon aus, dass Microblogging bald zu den verbreiteten Technologien im Unternehmensseinsatz gehören werden. Triebfeder dafür ist unter anderem, dass es angesichts des Informationsoverloads in der Internetgesellschaft auch in Unternehmen immer schwieriger wird, Informationen zu organisieren und damit Zusammenarbeit und Projektmanagement effizient zu gestalten.“
Mit Communote hat Avantgarde diesen Ansatz nun realisiert. Die Software wurde im Erscheinungsbild und in einigen Bedienprinzipien auf die Bedürfnisse der Agentur angepasst, und so wurde ein Avantgarde-Intranet geschaffen. Der Content kommt dabei von den weltweit vernetzten 300 Mitarbeitern. Jeder kann Informationen posten und mit den anderen teilen, entweder in einem öffentlichen Bereich oder in thematisch definierten Workspaces. Gleichzeitig können die geposteten Infos von den Empfängern auch durch Anwendung des Follower-Prinzips selektiert werden. Genauso können Interna, die nur einen bestimmten Personenkreis etwas angehen, exklusiv nur einigen ausgewählten Kollegen zur Verfügung gestellt werden. Grundsätzlich ist ein Enterprise Microblogging nach diesem Muster ein „offener Kommunikationskanal, der eine Kultur der Beteiligung und Interaktion fördert“, so Martin Kranz. Und es hat sich gezeigt, dass „belanglose Privatnachrichten (‚trinke jetzt Kaffee‘) kaum auftauchen, Themen aus dem Arbeitsumfeld im Mittelpunkt stehen“.
Info: www.avantgarde.de
2010-12-14
 
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