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satis&fy übernahm Setbau für neuen Škoda Pavillon in der Autostadt

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Ende vergangenen Jahres ist der Škoda Pavillon in der Autostadt Wolfsburg neu eröffnet worden, nachdem man ihn komplett saniert, neugestaltet und mit frischen Exponaten und interaktiven Elementen bestückt hatte. Besucher – gemäß der Škoda-Markenidentität mit einem besonderen Fokus auf Familien – erleben dort seitdem die Geschichte eines der ältesten Automobilhersteller der Welt, sollen aber gleichzeitig Einblicke in die Zukunft der Marke bekommen, die sich heutzutage mit E-Mobilität und Nachhaltigkeitsthemen befasst. satis&fy zeichnete im Auftrag der projektführenden Agentur Becc für die Sanierung, den Setbau und die Raumgestaltung des Pavillons verantwortlich.

Škoda Pavillon in der Autostadt (alle Fotos: Škoda/Ondřej Kalmán)Auf seine langjährige Erfahrung sowohl in den Bereichen Retaildesign als auch Museumsbau und Brand Experience – etwa für Nike im House of Innovation Paris – konnte satis&fy bei dem Projekt zurückgreifen, um bei der Ausgestaltung der Designlinie zu unterstützen und relevante Sicherheitsaspekte im Blick zu behalten. Im Verlauf des mehrmonatigen Umbaus trug das Team Verantwortung für den gesamten Sanierungs- und Neugestaltungsprozess inklusive der Koordination weiterer Dienstleister. Besucher des Pavillons sollen ihn und die neue Ausstellung jetzt mehrere Jahre lang erleben können – was andere Ansprüche an Material und Verarbeitung stellt, als eine Retail-Kampagne mit kurzer Ausstellungsdauer.

Škoda Pavillon in der Autostadt (alle Fotos: Škoda/Ondřej Kalmán)Bei dem Projekt ging es zunächst darum, Raum zu schaffen und wenn möglich, aus Altem Neues entstehen zu lassen. Viele der gebrauchten Möbelstücke wurden hinsichtlich Wiederverwertbarkeit geprüft und in den satis&fy-Werkstätten in Werne und Karben aufbereitet. Die Böden im Pavillon wurden abgeschliffen und kunststoffversiegelt, um auch dem hundertausendsten Besucher noch den gleichen Glanz präsentieren zu können wie dem ersten. Gemäß dem neuen Grundrissplan wurden Wände aus Holz- oder Stahlkonstruktionen gezogen, in den Markenfarben tapeziert und gestrichen beziehungsweise teilweise mit Spiegelfolie überzogen. Zusammen mit neuer Anordnung der knapp 50 Lampen und genauer Stoffauswahl für Möbelpolsterung und Vorhänge entstand so nach und nach das neue Raumkonzept mit industriellem Chic, den Škoda sich gewünscht hatte.

Škoda Pavillon in der Autostadt (alle Fotos: Škoda/Ondřej Kalmán)Auch bei der Auswahl und Präsentation der Exponate stand satis&fy beratend und umsetzend zur Seite. Eine Kletterwand soll die jungen Besucher dazu animieren, ihren eigenen Weg zu finden und zu meistern. Dafür lieferte satis&fy nicht nur die dekorativen Sonderbauten (zum Beispiel bis zu 2,20 Meter große Buntstifte), sondern stellte auch die Einhaltung der DIN-Normen sicher. Löwenzahn, das scheinbar aus einem Autoreifen wächst, verbildlicht die nachhaltige Herstellung aus recyceltem Material in der Brand Exploration Area des Pavillons. Generell zieht sich das Thema durch die Ausstellung. Bei einem Quiz für Kinder und Erwachsene gibt es Seedbombs zu gewinnen, eine 18 Meter lange Präsentationswand zeigt Besuchern, welches pflanzliche Material sich in welchem Škoda-Bauteil wiederfindet.

Škoda Pavillon in der Autostadt (alle Fotos: Škoda/Ondřej Kalmán)„Eine Festinstallation ist noch einmal etwas ganz anderes als eine kurzfristige Kampagne. Über den Tellerrand schauen, an morgen denken, nachhaltig planen – all die Dinge, die wir im Pavillon zeigen, mussten wir auch bei seiner Gestaltung mitdenken. Das war ein unglaublich spannendes Projekt, mit dessen Ergebnis sowohl wir als auch die Kunden mehr als happy sind“, berichtet Helena Schiaffino von satis&fy.

Nachhaltig sollte auch die Zusammenarbeit zwischen satis&fy, der Agentur Becc, Škoda und weiteren Dienstleistern sein. Bereits beim Aufbau achtete satis&fy darauf, die Verkabelung optimal vorzubereiten. Für die Abnahme des Pavillons durch die Autostadt Wolfsburg wurde eine Broschüre mit Hinweisen zu Materialbeschaffenheit und -pflege zusammengestellt. Auch für die Zukunft steht satis&fy, beispielsweise für notwenige Nacharbeiten, beratend an der Seite von Becc und Škoda.

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