Start Business Geschäftsreisende müssen in Megastädten mehr für Hotelübernachtungen zahlen

Geschäftsreisende müssen in Megastädten mehr für Hotelübernachtungen zahlen

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In 31 von 50 Städten rund um den Globus zogen die Preise im ersten Halbjahr noch einmal an, so das Ergebnis der jüngsten HRG-Hotelstudie. Trotz der politischen Turbulenzen war die Nachfrage in 31 der 50 wichtigsten Städte für Geschäftsreisende im ersten Halbjahr weltweit so groß, dass die Hotels die Preise zum Teil kräftig anheben konnten. Ganz vorne liegen dabei – nicht weiter überraschend – Sao Paulo (+29 Prozent) und Rio de Janeiro (+17 Prozent), weil viele Sponsoren und Offizielle während der Fußball-Weltmeisterschaft dort wohnten. Moskau (+16 Prozent) verteidigte in Europa seinen Spitzenplatz als teuerste Metropole zum zehnten Mal in Folge. HRG-Geschäftsführer Wolfgang Straßer zufolge werden weitere Hotel-Neueröffnungen allerdings dafür sorgen, dass die Preissprünge in der russischen Hauptstadt nicht mehr so drastisch ausfallen werden wie in den vergangenen Jahren. Das zeigt sich schon jetzt in Indien. Sowohl in Chennai (-14 Prozent) als auch in Mumbai (-11 Prozent) sorgten Neueröffnungen weiterer Hotels für sinkende Preise. In der Liste der Städte mit dem größten Preisrückgang finden sind auch Frankfurt (-8 Prozent) und München (-7 Prozent). Grund dafür ist laut Straßer, dass in diesem Jahr der ISH-Kongress in Frankfurt sowie die Bauma-Messe in München nicht stattgefunden haben. 

Die Auswertung der Hotelpreise in den 50 wichtigsten Städten für Geschäftsreisende führt HRG seit 21 Jahren durch, um mit den Daten Firmen zu helfen, ihren Einkauf zu optimieren. Straßer: „Aus den Daten lassen sich viele Erkenntnisse ziehen. Eine ist: Ein größeres Umsatzvolumen mit einem bestimmten Hotel heißt nicht zwingend, dass die Firmen einen deutlich günstigeren Preis erhalten. Viel wichtiger sind Faktoren wie der Tag der Übernachtung.“ 

 

Info: www.hrgworldwide.com