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Veranstaltungswirtschaft fordert Events ohne Kapazitätsbeschränkungen

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Immer wieder haben die Verbände des Forum Veranstaltungswirtschaft in der Vergangenheit der Kanzlerin, den Bundesministerien und den Länderregierungen detailliert dargelegt, dass Veranstaltungsräume infektionsschutzsicher gestaltet werden können. Sie haben „Schnelltestangebote vor Ort“ angeboten. Vor allem mahnten sie gebetsmühlenartig an, dass ihnen endlich eine Perspektive gegeben werde und ihnen mitgeteilt werden müsse, ob es denn überhaupt noch Sinn mache, auf einen Neustart zu hoffen. Seit Januar erlebt die Branche auf diese Frage das sprichwörtliche „Schweigen im Walde“. Einigkeit bestand bei den Ansprechpartnern allerdings, dass Schnelltests keine hinreichende Aussagekraft hätten und die Ansteckungsgefahr bei Veranstaltungen zu groß sei. Alles andere ließe sich derzeit schwer beurteilen, hieß es immer wieder.

Der Wirtschaftszweig, der immer noch verzweifelt nach einem Weg sucht, endlich wieder auch wirtschaftlich tragfähige Veranstaltungen durchführen zu können, bot zwischenzeitlich an, dann eben Veranstaltungen nur mit den 2G – Geimpften und Genesenen – durchzuführen. Schließlich müsse das doch möglich sein – denn mehr als geimpft oder immun zu sein ist doch gar nicht vorstellbar. Jedenfalls die Stadt Hamburg scheint das bereits beeindruckt zu haben: Der Erste Bürgermeister will dort für die 2G den Weg zurück in die Normalität ebnen. Über den Umfang der Lockerungen wird zwar noch debattiert, aber die Marschrichtung ist erfreulich. Es bleibt zu hoffen, dass schnell auch andere Bundesländer diesen Weg gehen.

Natürlich kann für die Branche eine Reduktion lediglich auf die 2G keineswegs eine mittelfristig tragbare Lösung sein. Kein Wirtschaftszweig kann es sich leisten, auf nahezu die Hälfte seiner Klientel zu verzichten. Daher regt die Veranstaltungswirtschaft unter dem Kürzel „2G + PCR“ jetzt an, dass auch Personen, die einen negativen PCR-Test vorweisen können, Einlass in Veranstaltungen ohne Kapazitätsbeschränkungen gewährt werden darf.

Mit Nachdruck fordert das Forum Veranstaltungswirtschaft, dass jedenfalls bei Veranstaltungen mit den „2G“ die nun durch den MPK-Beschluss vom 10. August festgeschriebene Grenzen von 5.000 Teilnehmern fällt. Dafür gäbe es jedenfalls für Geimpfte und Genesene keinerlei Rechtfertigung mehr.

Im Forum Veranstaltungswirtschaft haben sich die sechs Verbände BDKV (Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft), EVVC (Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren), FAMA (Fachverband Messen und Ausstellungen), ISDV (Interessengemeinschaft der selbständigen Dienstleisterinnen und Dienstleister in der Veranstaltungswirtschaft), LIVEKOMM (Verband der Musikspielstätten in Deutschland) und VPLT (Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik) zusammengetan.

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