Start Business Erste Messen im September: Messe Dortmund stellt Hygienekonzept vor

Erste Messen im September: Messe Dortmund stellt Hygienekonzept vor

Nach mehr als einem halben Jahr Pause infolge der Covid-19-Pandemie, plant die Messe Dortmund jetzt konkret die Durchführung von zahlreichen Eigen- und Gastveranstaltungen bis Ende 2020. Los geht es ab dem 16. September mit den Messen Creativa sowie der Fair Friends. Den Auftakt für die erste Gastmesse macht die „WM Werkstattmesse Dortmund“ am 4. und 5. September.

Grundlage der Planung ist die geltende Corona-Schutz-Verordnung, welche Messen und Kongresse mit einem geeigneten Hygienekonzept ausdrücklich zulässt. Die Messe Dortmund hat dieses in den letzten Wochen entwickelt und durch die Stadt Dortmund prüfen und genehmigen lassen. „Wir sind uns der großen Verantwortung bewusst, die mit der Ausrichtung von Messen einhergeht. Doch dank unserer langjährigen Erfahrung mit Veranstaltungen aller Art, wollen wir den Beteiligten auch in diesen Zeiten größtmögliche Sicherheit für Events zur Verfügung stellen“, so Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe.

Das Konzept der Messe Dortmund berücksichtigt die folgenden vier Anforderungen: die Abstandswahrung von 1,5 Meter, die Einhaltung der Hygieneregeln, die Steuerung von Besucherströmen und die Rückverfolgbarkeit von Kontakten. Grundlegend für die sichere Durchführung aller Veranstaltungen ist die Anpassung der Flächen sowie das Setzen einer Obergrenze von Besucherzahlen, die sich gleichzeitig auf dem Gelände aufhalten dürfen, sowie eine definierte Besucherführung. Die Größe des Messegeländes erlaubt es, die notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln umzusetzen und so gezielt die Personendichte in den Eingangsbereichen sowie den Messehallen selbst und den Konferenzbereichen im rechnerischen Verhältnis zu der jeweiligen Hallengröße zu stellen. Durch den Verkauf von Tagestickets wird eine gleichmäßige Besucherauslastung über die Messetage gewährleistet. Die Anzahl der Besucher in den Hallen wird erfasst und ermöglicht jederzeit eine entsprechende Reaktion dahingehend. Um die Abstandswahrung von 1,5 Meter zu garantieren und Ballungen von Personengruppen zu vermeiden, werden zusätzlich alle Gänge verbreitert und die Ausstellungsstände großzügig verteilt.

Jede Veranstaltung werde in Abstimmung mit Partnern und Ausstellern individuell auf Grundlage der aktuellen Bestimmungen neu bewertet. Sabine Loos: „Die Gesundheit aller Beteiligten steht an oberster Stelle. Natürlich haben auch wir im Blick, die Messe gemäß Kundenerwartungen, Konzeption und Leistungsversprechen angemessen durchzuführen. Aussteller und Besucher sollen sich wohl fühlen und auf eine erfolgreiche Messe am Standort Dortmund freuen.“ So wurde gemeinsam mit allen Beteiligten entschieden, die Publikumsmessen Intermodellbau, Cake Dreams und TasteFest sowie die Fachmesse Wäsche & Mehr aufgrund der Corona-Pandemie in das nächste Jahr zu verschieben. Auch die Weltleitmesse für Tabakwaren und Raucherbedarf, InterTabac sowie die InterSupply, wurde im ursprünglichen Format auf 2021 verschoben. Globale Reiserestriktionen erschwerten die Planung der international geprägten Messe zusätzlich. Daher wurde beide Messen in den September 2021 verschoben. In enger Abstimmung mit den Partnerverbänden wurde aber entschieden, für diesen Herbst gemeinsam ein neues Format zu erarbeiten: Der hybride ITShub 2020 soll am 3. und 4. November 2020 an den Start gehen.

In den vergangenen Monaten haben in den Locations der Westfalenhallen unter anderem die Ratssitzungen der Stadt Dortmund (18. bis 19. Juni) oder der Landesparteitag der Grünen NRW (15. August) stattgefunden.

 

Info: www.westfalenhallen.de

 

Erste Messen im September: Messe Dortmund stellt Hygienekonzept vor (Foto: Henrik Schipper)