Start Business Architektenwettbewerb Koelnmesse 3.0: Die Jury hat entschieden

Architektenwettbewerb Koelnmesse 3.0: Die Jury hat entschieden

Das Projekt Koelnmesse 3.0 hat noch vor Weihnachten ein wichtiges Etappenziel erreicht. In der Jurysitzung am 22. Dezember wurden die sieben verbliebenen Entwürfe und Angebote im laufenden Architektenwettbewerb bewertet. Dabei ging es um die Confex-Halle, die Halle 1plus, das neue zentrale Terminal im Südgelände und die Fassadengestaltung. „Wir haben unsere Favoriten ausgewählt, die neue Koelnmesse nimmt Gestalt an“, sagt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse. Das größte Investitionsprogramm in der Geschichte des Unternehmens sieht bis 2030 Investitionen in Höhe von mehr als 600 Millionen Euro vor, die die Koelnmesse aus eigener Finanzkraft bestreiten wird. 

Die Entwürfe des Düsseldorfer Büros ingenhoven architects sowie von JSWD Architekten aus Köln haben die Juroren überzeugt: „Beide zeichnen sich durch klare, geordnete Strukturen aus, wie sie Aussteller und Besucher für eine effiziente Messeteilnahme brauchen“, erklärt Messe-Chef Gerald Böse nach mehrstündiger Jurysitzung. „Sie integrieren sich zudem hervorragend in die bestehende Struktur unseres Geländes. Aber sie besitzen bei aller Funktionalität auch eine gestalterische Dimension, die unser Ziel, am Standort Köln das attraktivste innerstädtische Messegelände der Welt zu sein, in greifbare Nähe rückt.“ 

„Wir haben damit unsere Prioritäten gesetzt“, so Böse weiter. „Nun werden die favorisierten Entwürfe genauestens auf Praktikabilität und Finanzierbarkeit geprüft, so dass wir Anfang 2016 den finalen Gewinner verkünden können und dann wirklich wissen, wie unser Gelände in Zukunft aussehen wird.“ 

Zur Lösung der Planungsaufgabe hatte sich die Koelnmesse entschlossen, einen Wettbewerb für Architekten in zwei Bearbeitungsphasen durchzuführen. In einer ersten Phase wurden – zuvor aus 81 Bewerbungen ausgewählte – 20 Büros aufgefordert, entsprechende Lösungsvorschläge auszuarbeiten. 19 Büros reichten schließlich ihre Arbeiten zur Beurteilung ein. Eine unabhängige Jury wählte sieben vielversprechende Konzepte zur weiteren Bearbeitung in einer zweiten Phase aus. Den Meilenstein des Wettbewerbs bildete die Jurysitzung mit der Auswahl der verbleibenden Favoriten unter den eingereichten Entwürfen. Das Verfahren startete im Mai 2015 und dauerte sieben Monate. Anfang 2016 wird der abschließende Gewinner des Wettbewerbs ermittelt.

 

Info: www.koelnmesse30.de

 

Entwurf von ingenhoven architects (Düsseldorf), Innenansicht Terminal (Foto: ingenhoven architects)