Am 14. April fand die Generalversammlung der Olma Messen St.Gallen in der St.Galler Kantonalbank Halle statt. Die Aktionäre genehmigten dort sämtliche Anträge des Verwaltungsrates und wählten Markus Streckeisen als neuen Verwaltungsratspräsidenten. Mit dem Rücktritt von Thomas Scheitlin ging am Messeplatz zugleich eine prägende Ära zu Ende.
Rund 1.200 Aktionäre haben sich bei der Generalversammlung getroffen. Die dort präsentierte Geschäftsentwicklung in 2025 bestätigt laut der Messegesellschaft die eingeschlagene Wachstums- und Innovationsstrategie sowie den Fokus auf Effizienzsteigerung. Mit einem EBITDA von 5,9 Mio. Franken und einem positiven operativen Ergebnis habe die Olma Messen ihre Ertragskraft weiter stärken können. Gleichzeitig hat sich der Jahresverlust von 3,7 Mio. auf 1,8 Mio Franken reduziert. CEO Christine Bolt ordnete diese Entwicklung ein: „Die vergangenen Jahre haben viel abverlangt. Heute sehen wir, dass die Transformation des Unternehmens trägt. Wir sind fokussiert, effizient und nahe am Markt. Das macht uns startklar für die nächste Entwicklungsphase.“ Rund 620.000 Besucher sowie über 120 Veranstaltungen konnte man verzeichnen.
Der zurückgetretene Thomas Scheitlin hat über fast zwei Jahrzehnte die Entwicklung der Olma Messen mitgeprägt. Unter seiner Führung wurden unter anderem die neue St.Galler Kantonalbank Halle realisiert und die Transformation des Unternehmens vorangetrieben. Scheitlin: „Mein Herzblut für die Olma Messen war der Antrieb für das Treffen von großen Entscheidungen, das Verlassen von traditionellen Pfaden und das Anstossen von mutigen Veränderungen.“
Mit Markus Streckeisen übernimmt eine Führungspersönlichkeit das Präsidium, die strategische Entwicklung und Arealentwicklung aus langjähriger Praxis kennt. In verschiedenen Führungsfunktionen bei der SBB verantwortete er Immobilienstrategien und die Weiterentwicklung wichtiger Standorte. Heute ist er Unternehmer und unabhängiger Verwaltungsrat. Streckeisen: „Für mich ist dieses Mandat weit mehr als eine Funktion. Die Olma Messen sind ein besonderer Ort mit großer Bedeutung für die Region und die ganze Schweiz. Ich freue mich, die nächste Entwicklungsphase mitzugestalten.“























