Die Stadthalle Braunschweig präsentiert ein neues Corporate Design und beginnt mit der aktiven Vermarktung für die Zeit nach ihrer Sanierung. Das denkmalgeschützte Veranstaltungshaus am Standort St. Leonhard wird derzeit umfassend modernisiert. Die Wiedereröffnung ist für Mitte 2028 vorgesehen. Buchungsanfragen nimmt die Braunschweiger Veranstaltungsstätten GmbH bereits entgegen. Das Buchungsfenster umfasst Veranstaltungen ab 2029.
Mit der Neuausrichtung soll die Stadthalle wieder eine zentrale Rolle im Tagungs- und Kongressmarkt der Region übernehmen. Darüber hinaus ist eine Nutzung als Konzert- und Ballsaal vorgesehen. Die Sanierung umfasst neue Raumkonzepte, moderne Gebäude- und Veranstaltungstechnik sowie höhere Nachhaltigkeitsstandards. Damit soll das Haus künftig unterschiedliche Veranstaltungsformate aufnehmen können.
Die Vermarktung erfolgt über eine mehrstufige Vertriebsstrategie. Geplant sind die direkte Ansprache ehemaliger Hauptkunden, Frühbucherangebote und flexible Buchungsmodelle für Unternehmen. Zudem will sich die Stadthalle mit digitalen Raumvisualisierungen auf Fachmessen und bei Branchenverbänden präsentieren. Baustellenführungen sollen Veranstaltern bereits während der Sanierungsphase einen Einblick in die künftigen Nutzungsmöglichkeiten geben.
Auch die überregionale Vermarktung wird ausgebaut. Dazu wird die Stadthalle in die Aktivitäten des Convention Bureau der Braunschweig Stadtmarketing eingebunden. Gemeinsam mit dem Partnernetzwerk „Meet Braunschweig“ soll die Stadt als Standort für Tagungen, Kongresse und Geschäftsveranstaltungen positioniert werden. Die modernisierte Halle soll dabei zusätzliche Kapazitäten für den Geschäftstourismus schaffen und den Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft unterstützen. „Die Sanierung der Stadthalle rollt mit Rückenwind Richtung Ziellinie. Der Rückbau ist größtenteils abgeschlossen und der Wiederaufbau läuft auf Hochtouren. Trotz einiger Rückschläge halten wir sowohl den Zeit- als auch den Kostenrahmen ein. Wir freuen uns darauf, unsere Stadthalle Mitte 2028 gemeinsam mit allen Beteiligten wieder zum Leben zu erwecken“, resümiert Natascha Wessling, Geschäftsführerin bei Struktur‑Förderung Braunschweig.























