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Prüfung elektrischer Geräte mit Hilfe zertifizierter Fachkräfte

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Ob auf der Messe, beim Konzert oder im Pop-Up Store, elektronische Geräte kommen überall zum Einsatz. Sie können Unternehmern das Leben vereinfachen oder, sollten sie mal nicht funktionieren, den ganzen Tag ruinieren. Schließlich verlassen wir uns im Alltag auf ihr problemloses Operieren. Wer stundenlang seinen Stand auf der Messe vorbereitet und aufgebaut hat, nur um dann zu realisieren, dass es an der Technik hapert, verliert schnell alle Geduld. Daher gilt die Prüfung ortsveränderlicher Geräte wie Mehrfachsteckdosen, Monitoren, Kaffeemaschinen und Tischlampen zu den Grundsäulen der Arbeitssicherheit. Wir erklären, wie die Prüfung ganz einfach und reibungslos nicht nur Ihre eigene Sicherheit, sondern auch die Ihrer Kunden und Gäste garantiert.

Gesetzliche Vorschrift
Elektronische Geräte können besonders dann Schaden nehmen, wenn sie regelmäßig von einem zum anderen Ort transportiert werden. Selbst bei besonders achtsamen Verstauen kann eine Kabeltrommel mal im Anhänger umher geworfen werden. Und sollte es mal regnen, kann selbst der beste Staubsauger mit ein paar Tropfen Wasser Schaden nehmen. Aber nicht nur äußerliche Umstände können elektronischen Geräten schaden, auch Verschleiß und das unsachgemäße Bedienen können Probleme hervorrufen. Damit diese Gerätschaften weiter einwandfrei funktionieren, gilt es also nicht nur, sie vorsichtig zu handhaben, sondern auch regelmäßig zu prüfen, ob noch alles stimmt. Da diese Geräte oft einen geringeren Einzelwert haben als beispielsweise das Geschäftsauto, ist es einfach, über solche Prüfungen hinwegzusehen. Aber spätestens, wenn etwas schief geht und sich ein Gast oder Kunde verletzt, ist das ein echtes Problem. Schließlich ist die Prüfung gesetzlich vorgeschrieben. Als Grundlage für dieses Gesetz gelten § 3 und § 14 der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und die Normen der DIN VDE 0701 und DIN VDE 0702.

Spezialisten in der Arbeitssicherheit
Damit Arbeitsunfälle vermieden werden können, müssen Geräte also nicht nur in regelmäßigen Prüfzyklen, sondern auch bei jeder Änderung untersucht werden. Das garantiert, dass sie ordnungsgemäß funktionieren und das Unternehmen gesetzlich abgesichert ist. Wird darauf verzichtet, geraten Unternehmer schnell nicht nur in finanzielle, sondern auch rechtliche Probleme. Um nicht den Überblick zu verlieren, ist es ratsam, sich auf externe Prüfer zu verlassen, die die Normen und Gesetze kennen und bei jeglichen Änderungen immer auf dem neuesten Stand sind. Sogenannte “zum Prüfen befähigte Personen” sind zertifizierte Elektrofachkräfte, deren Spezialisierung für Sicherheit sorgt.

Ablauf und Absicherung
Wer auf den externen Prüfer setzt, kann sich auf eine absolut professionelle Vorgehensweise verlassen. Die Experten kennen sich nicht nur mit den Geräten, sondern auch mit den Vorschriften aus. Deshalb beginnen sie mit einer Sichtprüfung, bei der äußerliche Mängel sofort entdeckt und die ordnungsgemäße Nutzung sichergestellt werden kann. Der allgemeine Zustand des Gerätes ist dabei natürlich wichtig, allerdings werden darüber hinaus auch die Zugentlastung und der Biegeschutz der Anschlussleitung überprüft. Ist soweit alles in Ordnung, kann gemessen werden. Je nach Schutzklasse werden nun der Widerstand des Schutzleiters, der Isolationswiderstand und die Ableitströme gemessen und mit DIN VDE 0702 abgeglichen. Abschließend werden zusätzliche Sicherheitsvoraussetzungen, wie das automatische Abschalten unter bestimmten Voraussetzungen, geprüft. Hat das Gerät alle Tests bestanden, erhält es eine individuelle Identifikationsnummer, einen Barcode und ein Prüfsiegel.

Im Gegenzug erhalten Sie rechtliche Sicherheit, eine reibungslose Veranstaltung und die Sicherheit Ihrer Mitarbeiter und Besucher.