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Die temporären Infrastrukturen der European Championships

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Im August hat die Stadt München ihren größten Sportevent seit Olympia 1972 gefeiert. Vom 11. bis 22. August kamen bei den European Championships knapp 5.000 Sportler zusammen, um in neun Disziplinen die jeweiligen Europameister zu suchen. Auf dem Programm standen Marathon, Gehen und Radfahren rund um den Odeonsplatz, die Leichtathletik-Wettbewerbe fanden im Olympiapark statt, das Bahnradfahren in einer Messehalle. Kletterwettbewerbe und Beachvolleyball wurden am Königsplatz durchgeführt und auf der Olympia-Regattaanlage gab es Kanu-Rennsport und Rudern. Zu den Sportveranstaltungen wurde ein breit angelegtes Festivalprogramm an acht Locations den Besuchern geboten.

BMX-Park (Foto: Nüssli / Manfred Jahreiss)

Für das Großereignis galt es, zahlreiche temporäre Infrastrukturen zu schaffen. Die Voraussetzungen dafür schaffte das Nüssli Team aus Deutschland mit intelligent geplanten Bühnen und Tribünen. Große LED-Wände brachten das Publikum nah an die Wettbewerbe, für die Medien stellten die Eventbauspezialisten Kamera- und Kommentatorenpodeste auf.

120 LKW fuhren nach München, um Material für Bühnen, Tribünen und Bauteile für Sonderkonstruktionen zu liefern. Beispielsweise für die Wettkämpfe im Beachvolleyball am Königsplatz wurde eine Arena mit 4.000 Publikumsplätzen, 180 Sitzen für VIPs und 100 weiteren eigens für Journalisten konstruiert.

Triathlon-Brücke (Foto: Nüssli / Manfred Jahreiss)

Das verwendete Systemmaterial kommt bei Nüssli immer wieder zum Einsatz und wird nach einer Veranstaltung komplett rückgebaut. So lassen sich auch in besonderen, historischen oder bewohnten Kulissen komplexe Infrastrukturen realisieren.

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Im Falle der European Championships in München konnten damit außerdem für die verschiedenen Standorte immer auch unterschiedliche komplexe Lösungen auf Abruf vorgehalten werden. Die Bandbreite reichte vom kompletten Stadion bis zum kleinen Kamerapodest, die der Kunde individuell abrufen konnte. Planung und Logistik waren dabei die Herausforderung, die es vor allem in der viel befahrenen Münchner Innenstadt und auch im während des Aufbaus im für alle zugänglichen Olympiapark zu meistern galt.