Start Business IST-Studierende entwickeln Strategie für Duisburger Festival

IST-Studierende entwickeln Strategie für Duisburger Festival

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Studierende des Masterstudiengangs Kommunikationsmanagement der IST-Hochschule für Management haben im Rahmen eines Praxisprojekts ein strategisches Kommunikationskonzept für das Duisburger Rage Against Racism Festival erarbeitet. Die Ergebnisse wurden dem Organisationsteam nun am Düsseldorfer Standort der Hochschule vorgestellt und übergeben.

Im Mittelpunkt des Projekts standen mehrere zentrale Fragen zur zukünftigen Ausrichtung der Festivalorganisation. Analysiert wurde unter anderem, wie sich bestehende Social-Media-Kanäle wie Instagram und Facebook systematisch weiterentwickeln lassen, welche Möglichkeiten Crowdfunding für die Finanzierung eröffnen kann und wie die Pressearbeit strukturierter gestaltet werden könnte.

Prof. Dr. Matthias Johannes Bauer (Foto: Clara Blach)

Weitere Themenfelder waren der Ausbau von Sponsoring, die Gewinnung von Ehrenamtlichen sowie die Organisation interner Kommunikationsprozesse. Für die Bearbeitung arbeiteten die Studierenden in themenspezifischen Teams. Ziel war es, Konzepte zu entwickeln, die sowohl auf analytischen Grundlagen basieren als auch unmittelbar in der Praxis einsetzbar sind. Die Vorschläge sollen dem Festival künftig als Entscheidungsgrundlage dienen.

Das Rage Against Racism Festival ist ein kostenloses Open-Air-Metal-Festival in Duisburg, das sich seit Jahren mit einer klaren gesellschaftspolitischen Positionierung gegen Rassismus und für Diversität engagiert. Die Organisation erfolgt überwiegend ehrenamtlich. Entsprechend begrenzt sind finanzielle und personelle Ressourcen, die bei der Entwicklung der Kommunikationsstrategien berücksichtigt werden mussten.

Betreut wurde das Projekt von Prof. Dr. Matthias Johannes Bauer, Professor für Kommunikationsmanagement an der IST-Hochschule. Praxisprojekte seien ein zentraler Bestandteil der Lehre, erklärte Bauer. Festivals seien komplexe Organisationen, deren Betrieb – insbesondere im gemeinnützigen Kontext – strategisches Management, verlässliche Kommunikationsstrukturen und nachhaltige Finanzierungsansätze erfordere.

Durch die Zusammenarbeit mit realen Projektpartnern könnten Studierende theoretische Modelle unmittelbar auf konkrete Herausforderungen anwenden. Auch beim Festivalteam stieß die Zusammenarbeit auf Resonanz. Festival Director Levent Tomicki verwies auf neue Perspektiven und praktische Impulse, insbesondere in den Bereichen Social Media und Crowdfunding.

Koordiniert wurde das Projekt von einer studentischen Projektsteuerungsgruppe aus drei Personen. Sie übernahm die interne Abstimmung der Arbeitsgruppen sowie den Austausch mit dem Festivalteam. Mit der Abschlusspräsentation endet das Hochschulprojekt formal. Die erarbeiteten Strategien sollen nun schrittweise in die weitere Kommunikationsarbeit des Festivals einfließen.