Start Business NürnbergMesse produziert erstmals grünen Strom im großen Stil

NürnbergMesse produziert erstmals grünen Strom im großen Stil

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Pünktlich zur Adventszeit startet die NürnbergMesse mit der Produktion des ersten grünen Stroms aus ihrer eigenen Photovoltaikanlage. Dafür wurden seit März dieses Jahres rund 12.700 Photovoltaikmodule auf den Dächern der Messehallen 3, 3A und 3C sowie dem Parkhaus Nord installiert. Die Module auf den Hallen 3A und 3C sorgen laut dem Unternehmen bereits jetzt für eine Leistung von 1,9 MWp, die in das Stromnetz eingespeist wird. Insgesamt will die NürnbergMesse bis Sommer 2024 sieben Messehallen und das Parkhaus mit rund 21.000 Photovoltaikmodulen bestücken, um dann eine Gesamtleistung von rund neun MWp zu erzielen.

Für den ersten Bauabschnitt der Photovoltaikanlage inklusive innovativem Second-Life-Batteriespeicher rechnet die NürnbergMesse mit einer Gesamtinvestitionssumme von rund 15 Mio. Euro. „Die Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage ist ein Meilenstein für die NürnbergMesse auf dem Weg zur CO2-Neutralität. Die Anlage ist ein absolutes Vorzeigeobjekt und leistet einen wichtigen Beitrag zur Energiewende – nicht nur für den Freistaat Bayern, sondern auch für die deutsche Messewirtschaft“, so Albert Füracker, Bayerischer Staatsminister der Finanzen und für Heimat und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender. Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König, Aufsichtsratsvorsitzender der NürnbergMesse, ergänzt: „Mit der Produktion des eigenen Solarstroms setzt die NürnbergMesse ihren konsequenten Weg der Nachhaltigkeit weiter fort und gleichzeitig ein starkes Zeichen für den Klimaschutz in Stadt und Metropolregion.“

Im März hatten die Geschäftsführer der NürnbergMesse gemeinsam mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder, Staatsminister Füracker und Oberbürgermeister König den Bau der Photovoltaikanlage im Messezentrum gestartet. „Mit der Photovoltaikanlage kommen wir unserem Ziel, die Energieversorgung bis 2028 komplett CO2-neutral zu gestalten, einen großen Schritt näher“, erklärt Peter Ottmann, CEO NürnbergMesse. Vor der Aufsichtsratssitzung nahm Ottmann gemeinsam mit dem Vorsitzenden Marcus König und seinem Stellvertreter Albert Füracker den dafür wichtigen Batteriespeicher in Empfang und in Betrieb. Bis Mai 2024 sollen durch Photovoltaik auf den Dächern der Messehallen 3 und 11 sowie auf dem Parkhaus Nord zusätzliche 3,7 MWp ans Stromnetz gehen.

Bei der Errichtung der Photovoltaikanlage setzt die NürnbergMesse auch auf Künstliche Intelligenz. Gemeinsam mit ihrem Anlagenplanungspartner Heitec Innovation GmbH hat die Messegesellschaft einen sogenannten „Digitalen Zwilling“ entwickelt, der ein effizientes Last-Management bei Planung und Betrieb der Anlage ermöglicht.

Bereits im vergangenen Sommer hatte die NürnbergMesse zudem die Umstellung der Beleuchtung aller Messehallen auf LED abgeschlossen. Dabei wurden über 21 Kilometer Leuchtstoffröhren gegen energiesparende LED-Leuchten ausgetauscht. Die NürnbergMesse spart damit nach eigenen Angaben gegenüber den bisherigen Leuchtstoffröhren rund 80 Prozent an Energie ein. Mit dem Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage will sie ab Sommer 2024 rund 7.500 Tonnen CO2 jährlich einsparen.

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