Start Business Warum Stagg & Friends und The Oval Office zusammengehen

Warum Stagg & Friends und The Oval Office zusammengehen

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Die Agenturen Stagg & Friends und The Oval Office mit Büros in Amsterdam, Antwerpen, Brüssel, Paris und Düsseldorf marschieren künftig gemeinsam. Durch den Merger soll eine der größten Agenturen für „experience driven communication“ in Europa entstehen und im Laufe des kommenden Jahres auch unter einem gemeinsamen neuen Namen auftreten. BlachReport hat nachgefragt und mit Tim Cremer und Adone Kheirallah von Stagg & Friends sowie Wouter Boits von The Oval Office gesprochen.

BlachReport: Warum gehen Stagg & Friends und The Oval Office zusammen?

Tim Cremer: Wir hatten schon immer die Vision, internationaler zu werden. Gemeinsam mit The Oval Office haben wir uns zum Ziel gesetzt, eine der kreativsten und leistungsstärksten europäischen Agenturgruppen für Corporate Events, Brand Activations, Learning- und Development-Programme und Live-Communication-Kampagnen zu werden.

Wouter Boits: Um das zu erreichen, wollen wir so schnell wie möglich die Erfahrungen und Expertisen aus unseren Standorten Amsterdam, Antwerpen, Brüssel, Düsseldorf und Paris zusammenbringen und so einen Mehrwert für unsere Kunden und Mitarbeitenden bieten.

Adone Kheirallah: Während wir bereits seit mehreren Jahren international agieren und mehr als 70 Prozent unserer Projekte im Ausland kreieren und realisieren, sind die meisten unserer Kunden überwiegend deutsche Konzerne. Gemeinsam wollen wir uns dem internationalen Markt mehr öffnen – gleichzeitig aber natürlich da stark bleiben, wo wir uns in den letzten 20 Jahren etabliert haben. The Oval Office ist für uns der perfekte Partner, um diese Strategie jetzt gemeinsam in die Tat umzusetzen.

Tim Cremer

Wouter Boits: Ganz genau, denn wir haben den gleichen Anspruch. Wir wollen positive, wertstiftende und nachhaltige Experiences entwickeln, die Menschen und Marken verbinden, inspirieren und fördern. Als wir uns Ende 2022 das erste Mal getroffen haben, war sofort klar: Wir haben parallel an genau der gleichen Vision gearbeitet – wir schauen gemeinsam in die gleiche Richtung. Darüber hinaus sind die Kultur und die Werte beider Agenturen sehr nah beieinander. Nachdem wir uns kennengelernt haben, war schnell erkennbar: Zusammen sind wir noch besser als einzeln. Und davon werden auch unsere wichtigsten Stakeholder profitieren: Unsere Kunden, das Team, unsere Agentur und natürlich auch wir selbst, indem wir gemeinsam neue Skills und Talente an uns entdecken.

BlachReport: Wie haben die bestehenden Kunden auf den Merger reagiert?

Wouter Boits: Unser gemeinsames Team besteht jetzt aus über 130 internationalen Experten – und das bedeutet, wir können unsere Kunden jetzt noch umfassender, noch kreativer und vor allem global beraten. Die Reaktionen darauf waren verständlicherweise mehr als positiv.

Adone Kheirallah: Ich glaube, man merkt es uns an: Wir sind begeistert und überzeugt, dass der Merger genau der richtige Schritt für alle Stakeholder ist – Mitarbeitende genau wie Kunden. Wir sind uns sicher, dass wirklich jeder und jede Einzelne von diesem Schritt wesentlich profitieren wird. Ganz im Sinne unserer Mission #frompeopleforpeople.

BlachReport: Was können die beiden Agenturen gemeinsam besser?

Wouter Boits: Menschen erwarten heute mehr von Marken: Empathie, Respekt, Nachhaltigkeit, Interaktion und Transparenz. Unternehmen müssen deshalb Kommunikationsmaßnahmen entwickeln, die diese Erwartungen erfüllen. Mit unserer europaweiten Aufstellung werden wir Kampagnen entwickeln, die über unterschiedliche Länder, Kulturen und Sprachen hinweg Relevanz und Wirkung für Menschen und Marken schaffen.

Wouter Boits

Tim Cremer: Aus dem Zusammenschluss ergeben sich vielfältige Chancen für jeden von uns, spannende europäische Projekte in interdisziplinären Teams mit Kollegen aus Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Deutschland und zukünftig auch Spanien erfolgreich zu gestalten.

Adone Kheirallah: Gemeinsam werden wir eine europäische Agentur mit mehr Einfluss und mit Raum für Wachstum für alle unsere Interessengruppen aufbauen. Gerade im Bereich der Kreation wird uns die Internationalität, Interkulturalität und Diversität unserer Kreativen nochmal weiter nach vorne bringen. Das ist in Zeiten wie diesen essenzieller denn je.

BlachReport: Ändert sich mit dem Merger auch das Leistungsportfolio?

Adone Kheirallah: Beide Seiten bringen ihre eigenen Experten mit. Dabei profitieren natürlich alle vom Wissen und gegenseitigem Austausch – allein dadurch wird das Leistungsportfolio sich erweitern.

Wouter Boits: The Oval Office wird in jedem Fall vom Know-how im Bereich Learning and Development Experience von Stagg & Friends profitieren. Das ist eine ganz neue Herangehensweise für uns.

Adone Kheirallah: Stimmt, hier haben wir in 2023 ein Innovationsteam aufgebaut und neue Produkte und Services entwickelt, die wir Anfang nächsten Jahres nicht nur im deutschen Markt launchen, sondern auch europaweit platzieren. Und ihr bringt in das Portfolio eure Expertise im Bereich Employer Branding + Internal Communication mit ein.

BlachReport: Stagg & Friends und The Oval Office sind etablierte Namen in der Agenturlandschaft. Warum soll ein gemeinsamer neuer Name gewählt werden?

Tim Cremer: Stagg & Friends und The Oval Office verbindet mehr als nur der Merger auf dem Papier. Wir haben das gleiche Ziel, die gleiche Vision von Markenkommunikation und dem, was wir für unsere Kunden leisten wollen. Und dazu zählt auch, dass wir voll und ganz als eine gemeinsame Einheit wahrgenommen werden wollen.

Wouter Boits: Nach vielen intensiven und vertrauensvollen Gesprächen war uns klar, dass wir uns als gemeinsames Team weiterentwickeln möchten. Und ein Team braucht eben auch einen gemeinsamen Namen.

Adone Kheirallah

Adone Kheirallah: Eine über alle Agenturstandorte übergreifende Taskforce arbeitet bereits begeistert daran, und der neue Name wird dann im Verlauf des kommenden Jahres ausgerollt.

BlachReport: Bleiben alle Mitarbeiter an Bord?

Wouter Boits: Alle Mitarbeitenden von Stagg & Friendds und The Oval Office bleiben an Bord. Damit wird unser gemeinsames Team von mehr als 130 Mitarbeitenden als Kollegen und Kolleginnen auf eine integrierte Art und Weise handeln.

Adone Kheirallah: Um uns besser kennenzulernen, haben wir bereits damit begonnen, eine Vielzahl von Anlässen zu schaffen, bei denen alle die Möglichkeit haben, sich live und digital zu treffen, sich persönlich intensiv auszutauschen und zu vernetzen.

BlachReport: Was sind jetzt die nächsten Schritte nach dem Merger?

Adone Kheirallah: Wir wollen in den kommenden Jahren weiterwachsen und die europäische Referenzmarke für Experience driven Communication werden. Unsere gemeinsame Agentur soll unterschiedliche Zielgruppen in ganz Europa erreichen.

Wouter Boits: Selbstverständlich wird dabei unsere gewohnte Qualität für unsere Kunden weiterhin bestehen bleiben. Unser Weg in die Zukunft geht über Kulturen und Sprachen hinweg, um eine neue, gemeinsame Geschichte zu schreiben. Zusammen verfolgen wir unseren gemeinsamen europäischen Traum mit Begeisterung und sind entschlossen, das Beste daraus zu machen und alle gemeinsam zu wachsen.