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Messe Karlsruhe bilanziert verbessertes Betriebs-Ergebnis

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Die Messe Karlsruhe weist zum Stichtag der Bilanzierung für das Jahr 2021 ein Betriebsergebnis aus, das um 2,3 Millionen Euro besser ausfällt als es der Planansatz vorsah. Zum Zeitpunkt der Ergebnis-Planung im Sommer 2020 war die pandemische Situation durch wenig Ansteckungen und niedrige Hospitalisierungsinzidenzen gekennzeichnet. Die Messe Karlsruhe plante vor diesem Hintergrund ein „abgeschwächtes“ Messe- und Kongressjahr 2021.

Die Planung für das Jahr 2021 sah Gesamterlöse von 32,9 Millionen Euro vor. Diese basierte auf der Annahme eines ganzjährig möglichen Messe- und Veranstaltungsbetriebes. Erwirtschaftet wurden 19,5 Millionen Euro, was eine deutliche Verbesserung zum ebenfalls pandemiegeprägten Vorjahr um plus 2,1 Millionen Euro darstellt. Mit der Erzielung von rund 60 Prozent der ursprünglich für das Jahr 2021 budgetierten Gesamterlöse schneidet die Messe Karlsruhe gegenüber dem Einbruch im Branchendurchschnitt von 70 Prozent deutlich besser ab.

Mit einem kurzen Zeitfenster für die Durchführung von Veranstaltungen im Herbst gelang es der Messe Karlsruhe, wesentliche Deckungsbeiträge zu erzielen. Dazu Geschäftsführerin Britta Wirtz: „In diesem sich öffnenden Zeitfenster von 70 Tagen konnten wir Messen und Kongresse corona-konform platzieren und waren damit überaus erfolgreich. Ich möchte nur die Platformers‘ Days, die erstmalig bei uns stattfanden und bestens im Badischen angekommen sind, und die Nufam, die weit über Budget abschloss, herausgreifen. Und natürlich auch die Stuva Tagung, eines der wichtigsten Foren für den Bereich des unterirdischen Bauens, die weit über 2.000 Teilnehmende, Ausstellende und Fachbesucherinnen und Fachbesucher im November in die Messe Karlsruhe brachte.“

Beim Deckungsbeitrag lag das Ergebnis bei 3,1 Millionen Euro und damit 2,6 Millionen Euro unter der Ursprungsplanung, jedoch wesentlich verbessert gegenüber dem Ergebnis aus dem Vorjahr (0,4 Millionen Euro). Das zeigt, dass das operative Geschäft 2021 auch unter pandemischen Bedingungen einen maßgeblichen Beitrag zum Jahresergebnis geleistet hat.

Britta Wirtz bleibt für weitere fünf Jahre Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH. Der Aufsichtsrat beschloss in der jüngsten Sitzung, den Vertrag zu verlängern. Sie ist seit 2009 Geschäftsführerin und war zunächst Sprecherin der Geschäftsführung. Seit 2014 ist sie alleinige Geschäftsführerin bei Karlsruher Messe- und Kongress.

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