Start Business Werden virtuelle Hauptversammlungen zum Standard?

Werden virtuelle Hauptversammlungen zum Standard?

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Das Bundeskabinett hat den Weg für rein digitale Hauptversammlungen geöffnet. Bislang wurde dies während der Corona-Pandemie nur als zeitlich befristete Ausnahme ermöglicht. Künftig soll dies immer dann möglich sein, wenn die Aktionärinnen und Aktionäre dies beschließen.

Dazu Bitkom-Präsident Achim Berg: „Die digitale Hauptversammlung sollte künftig die Regel, nicht die Ausnahme sein. Virtuelle Zusammenkünfte von Aktionärinnen und Aktionären sparen Zeit, reduzieren die Kosten für die Unternehmen und sind darüber hinaus auch noch klimafreundlich. Digitale Technologien ermöglichen problemlos rechtssichere Hauptversammlungen, ohne lange Anreisewege und das Anmieten teurer Sitzungssäle oder Konferenzzentren.“

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Sie planen ein Event und machen sich Gedanken darüber, dass nicht alle Teilnehmer an einem Ort zusammenkommen können – ob aus gesundheitlichen, zeitlichen, räumlichen oder vielleicht auch Budgetgründen?

Nach Meinung von Achim Berg sollte die Bundesregierung über die Regelungen von Hauptversammlungen hinaus prüfen, ob nicht in anderen Bereichen von Wirtschaft und Verwaltung, wo heute noch im Regelfall persönliches Erscheinen oder Zusammenkommen gefordert wird, grundsätzlich auch virtuelle Treffen ermöglicht werden sollten. Das könnte dann zum Beispiel für Zusammenkünfte von Gemeinderäten und Parlamenten oder Betriebsversammlungen gelten. „Digitale Technologien machen unseren Alltag resilient, nicht nur in Zeiten einer Pandemie“, so Berg.