Start Business Musikmesse: Nächste Ausgabe im Frühjahr 2022

Musikmesse: Nächste Ausgabe im Frühjahr 2022

Die zunächst für den Oktober 2021 angesetzte Musikmesse findet nicht statt. Der Veranstalter Messe Frankfurt gibt zudem bekannt, dass gemeinsam mit der Musikwirtschaft Konzepte für das Format der Messe in 2022 erarbeitet werden sollen. Geplant sei ein Frühjahrstermin im zeitlichen Umfeld der Prolight + Sound im April. Mit der Branche, ihren Verbänden und weiteren Partnern aus Kultur- und Kreativwirtschaft will die Messe Frankfurt Formate und Inhalte ausarbeiten, die den Anforderungen und Zielen aller Beteiligten Rechnung tragen.

Fest stehe, dass sich die Musikmesse auch künftig zu ihrem Markenkern bekenne: der Förderung des aktiven Musizierens. So soll der evolutionäre Weg von einer Produktschau hin zu einer umfassenden Veranstaltung für Musikszene und alle Musikbegeisterten, die die Musik selbst in den Mittelpunkt stellt, konsequent weiter verfolgt werden. In diesem Jahr sei aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen dieses in hohem Maße interaktive Konzept für gleichermaßen Einsteiger, Profis, Kinder und Familien jedoch absehbar nicht zu realisieren. Zudem sei das begleitende Musikmesse Festival mit zuletzt 100 Konzerten in ganz Frankfurt wesentlicher Bestandteil des Gesamtevents.

Stephan Kurzawski (Foto: Messe Frankfurt/Sutera)
Stephan Kurzawski (Foto: Messe Frankfurt/Sutera)

Die Rückkehr zu einem internationalen Musikgroßereignis wie der Musikmesse und dem Musikmesse Festival, das auf Vielfältigkeit und außergewöhnlichen Locations aufgebaut ist und im Besonderen von Nähe und Austausch auf engstem Raum lebt, sei noch nicht greifbar.

„In enger Zusammenarbeit mit der Branche und den Verbänden haben wir auch in der Vergangenheit schon so manche dynamische Marktlage gemeistert. Wie keine andere Branche lebt Musik vom intensiven persönlichen Austausch, vom gemeinschaftlichen Konzerterlebnis bis zum Instrumentalworkshop. Gerade deshalb fordert die weiterhin angespannte Situation ein verantwortungsvolles Augenmaß – für die Musikwirtschaft und Musikszene genauso wie für uns selbst als Veranstalter. So hoffen wir, eine realistische Perspektive für alle Beteiligten im kommenden Jahr schaffen zu können, sofern es die Situation zulässt“, sagt Stephan Kurzawski, Mitglied der Geschäftsleitung der Messe Frankfurt Exhibition GmbH.

In den kommenden Monaten sollen gemeinsam mit der Musikwirtschaft tragfähige Möglichkeiten diskutiert werden, wie die Musikmesse noch besser den situativen Bedarfen aller Anspruchsgruppen gerecht werden kann. Den Kontext hierfür spannen nicht nur bedeutsame strukturelle und branchenspezifische Trends wie zunehmende Medienkonvergenz, Smart und Virtual Instruments, KI-gestützte Musikproduktion und ein verstärkt kompetitiver Zugang zu den Konsumenten auf, sondern insbesondere auch die coronabedingten Verwerfungen im Markt. Darüber hinaus sollen musikpädagogische Themen und der Wert musikalischer Bildung noch intensiver auf der Musikmesse beleuchtet werden.

Info: www.musikmesse.com , www.messefrankfurt.com