Start Business Frankfurter Buchmesse als Präsenzveranstaltung geplant

Frankfurter Buchmesse als Präsenzveranstaltung geplant

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Verlage können sich ab sofort für die Teilnahme an der 73. Frankfurter Buchmesse anmelden. Die Messe steht unter dem Motto Wiederbegegnung (re:connect) und ist für den Zeitraum vom 20. bis zum 24. Oktober 2021 geplant – und zwar als Präsenzveranstaltung mit ergänzenden digitalen Formaten. Der Veranstalter Frankfurter Buchmesse GmbH setzt auf ein Konzept, das bei Bedarf flexibel an die pandemische Entwicklung angepasst werden kann.

„Die Frankfurter Buchmesse wird auch 2021 wieder ein wichtiger Ort der Begegnung sein – für die Buchbranche, für Autor*innen und Leser*innen“, betont Buchmesse-Geschäftsführer Juergen Boos. „Die Branche braucht Austausch und Sichtbarkeit mehr denn je. Wir haben in den letzten Monaten intensive Gespräche mit unseren Kund*innen geführt und ein Messekonzept maßgeschneidert auf die Bedürfnisse unserer Aussteller*innen erstellt. Mit angepassten Teilnahmebedingungen, großzügigen Stornobedingungen und unserem flexiblen Programm wollen wir Aussteller*innen in Deutschland und weltweit die Entscheidung für einen Auftritt in Frankfurt leicht machen.“ Die 73. Frankfurter Buchmesse wird durch Mittel aus dem Neustart Kultur Programm der Bundesregierung gefördert, welche an die Aussteller in Form deutlich günstigerer Standpreisen weitergegeben wird.

Juergen Boos (Foto: Peter Hirth/Frankfurter Buchmesse)
Juergen Boos (Foto: Peter Hirth/Frankfurter Buchmesse)

Geplant ist, die Hallen 3, 4 und 6 sowie das Forum und die Festhalle zu belegen. Das Literary Agents & Scouts Centre (LitAg) wird an neuem Standort in Halle 6.2 zu finden sein. Die Themenareale der Frankfurter Buchmesse, The Arts+ und Frankfurt Audio, werden zentral im Forum, Ebene 0 verortet sein. Die Präsentation des Ehrengastes Kanada bleibt im Forum, Ebene 1. In der Festhalle wird mit der ARD und weiteren Medienpartnern erneut eine große Bühne bespielt – alle Veranstaltungen sollen live gestreamt werden. Mit den Frankfurt Workstations in Hallen 3, 4, 6 und im Forum wurde ein flexibles Präsenzformat entwickelt.

Parallel dazu arbeitet die Frankfurter Buchmesse an digitalen Formaten: Das Matchmaking-Angebot und die digitale Rechteplattform Frankfurt Rights werden optimiert. Das Konferenzprogramm Frankfurt Conference und das erfolgreiche Networking-Format „The Hof“ sollen weitergeführt werden. Veranstaltungskalender und Ausstellerkatalog werden in der App der Frankfurter Buchmesse und online zur Verfügung stehen. „Wir haben im Anschluss an die Frankfurter Buchmesse 2020 intensive Gespräche mit unseren Kunden geführt und sehr wertvolles Feedback erhalten. Wir optimieren unser digitales Angebot auf der Grundlage dieser Rückmeldungen“, sagte Juergen Boos.

Messehalle in 2018 (Foto: Anett Weirauch/Frankfurter Buchmesse)
Messehalle in 2018 (Foto: Anett Weirauch/Frankfurter Buchmesse)

Die Buchmesse plant zudem mit einem großzügigen Hallen-Layout und deutlich verbreiterten Gängen zur Steuerung der Besucher. Die Mindestgröße für Messestände beträgt dieses Jahr acht statt vier Quadratmeter. Die damit verbundenen Mehrkosten fallen werden durch Mittel aus dem Neustart Kultur-Programm finanziert. Alle Messeteilnehmer müssen sich vorab registrieren. Die Zugangszahlen für Besucher werden entsprechend den im Oktober geltenden Infektionsschutzregeln kontrolliert und angepasst: Dazu gehört auch, dass die Frankfurter Buchmesse bereits am Messe-Freitag (22. Oktober 2021) für das Publikum geöffnet sein wird.

Info: www.buchmesse.de