Start Business Famab adressiert an die deutsche Politikelite

Famab adressiert an die deutsche Politikelite

Im Schreiben an die Bundeskanzlerin, den Bundeswirtschaftsminister sowie den Bundesgesundheitsminister führt der Famab aus, dass in weiten Teilen des Diskurses, durch fehlende Informationen, derzeit eine für die gesamte Branche und letztlich die Wirtschaft Deutschlands, eine gefährliche Pauschalisierung bei der Risikobeurteilung von „Veranstaltungen“ vorherrscht. Weiterhin führt der Verband aus, welche wichtige Bedeutung, insbesondere den Formaten der Livekommunikation für die Reaktivierung der deutschen Wirtschaft zukommen kann.

Drei konkrete Forderungen stellt der Famab an die politischen Entscheidungsträger:

⦁ Stufenplan: Die Hoffnung ist existent, dass das öffentliche Leben in Deutschland demnächst nach einem Stufenplan wieder „hochgefahren“ wird. Unabhängig von der absoluten zeitlichen Komponente, benötigt die Branche einen ebensolchen Stufenplan. Aus diesem Plan muss für Kunden und Auftragsnehmer zumindest ableitbar sein, wann welche Beschränkungen zurückgenommen werden könnten.

⦁ Differenzierte Betrachtung von „Veranstaltungen“: Die reine Anzahl an Menschen ist für den Famab kein geeigneter Maßstab für Genehmigungen. Stattdessen müssen unterschiedliche Veranstaltungen auch unterschiedlich beurteilt und behandelt werden.

⦁ Entscheidungshilfen für die Behörden: Es deute sich bereits an, dass die zuständigen lokalen Behörden, unabhängig von Allgemeinverfügungen, sehr restriktiv mit den notwendigen Genehmigungen umgehen würden, heißt es weiter. Dies sei zwar einerseits verständlich, würde aber weiterhin zu einem faktischen Verbot von Veranstaltungen führen. Der Famab glaube daher, dass – möglicherweise auf Basis der Handlungsempfehlungen – ein allgemein gültiger und allen Zuständigen bekannter, dezidierter Kriterienkatalog als Guidance erarbeitet und eingeführt werden müsse.

Der gesamte offene Brief kann hier per Klick nachgelesen werden.

Info: www.famab.de