Start Business Kölner Kreativität und Schweizer Bauexpertise für die Expo 2020

Kölner Kreativität und Schweizer Bauexpertise für die Expo 2020

Bereits im September 2017 wurden in einer EU-weiten Vergabebekanntmachung Gestalterteams aufgefordert, sich auf die Konzepterstellung, Planung und Realisierung der Innen- und Außengestaltung des Deutschen Pavillons für die Expo 2020 Dubai zu bewerben. Dazu gehören auch der technische Betrieb des Pavillons während der Weltausstellung vom 20. Oktober 2020 bis 10. April 2021 und dessen Rückbau nach dem Ende der Veranstaltung. Zunächst hatten die Bewerber die Aufgabe, ein Grobkonzept zu erstellen. Im zweiten Schritt schickte eine 17-köpfige, Auswahlkommission aus Vertretern verschiedener Bundesministerien sowie von Fach- und Industrieverbänden und aus Experten mit Expo- und regionaler Expertise fünf interdisziplinär aufgestellte Teams in die nächste Phase: die Ausarbeitung eines Detailkonzepts für den Deutschen Pavillon.

Die beiden Partner der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Pavillon weisen Expo-Erfahrung auf: facts and fiction hat 2015 in Mailand die Pavillons von Monaco und Kasachstan gestaltet, auf der Expo 2012 im koreanischen Yeosu war die Kölner Agentur für den deutschen Auftritt verantwortlich. Adunic hat bereits 2015 in Mailand zahlreiche Pavillons gebaut. Für Lava hingegen ist es die erste Beteiligung an einem Expo-Pavillon. Das internationale Architektenteam mit Büros in Berlin, Stuttgart und Sydney verfügt über langjährige internationale Erfahrung mit unterschiedlichsten Großprojekten. Im Nahen Osten war Lava zum Beispiel an der Planung der Co²-freien Stadt Masdar in Abu Dhabi beteiligt und hat die King Abdulaziz City for Science and Technology in Riad, Saudi-Arabien, realisiert.

Grundlage der Entscheidung für facts and fiction und Adunic waren die in der Ausschreibung festgelegten Kriterien: Es kam vor allem darauf an, das Thema der Expo „Connecting Minds, Creating the Future“ und das von Deutschland gewählte Unterthema „Nachhaltigkeit“ möglichst prägnant und für die Besucher ansprechend umzusetzen – mit einem intensiven Spannungsbogen vom Betreten bis zum Verlassen des Pavillons. Dabei sollen die Architektur des Pavillons und das inhaltliche Konzept ineinandergreifen.

Das Konzept wird in Deutschland am 4. September 2018 im Rahmen einer Pressekonferenz bei der Koelnmesse vorgestellt. Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie verantwortet die Koelnmesse die Organisation und den Betrieb des Deutschen Pavillons auf der Weltausstellung 2020 in Dubai.

Info: www.expo2020germany.de