Start Business Westfalenhallen starten größtes Infrastrukturprojekt ihrer Geschichte

Westfalenhallen starten größtes Infrastrukturprojekt ihrer Geschichte

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Die Westfalenhallen Unternehmensgruppe, zu der die Messe Dortmund, die Kongress Dortmund und die Westfalenhalle gehören, setzt derzeit eines der bedeutendsten baulichen Entwicklungsprojekte ihrer Geschichte um. Im südlichen Bereich des Geländes sollen zwei neue Messehallen, ein neuer Eingang Süd und ein neues Kongresszentrum entstehen. Damit soll ein zentraler Bereich des bestehenden Messe-, Kongress- und Veranstaltungsstandorts neu geordnet und funktional gestärkt werden.

„Dieses Projekt ist eine Investition in die Zukunft. Wir modernisieren einen bestehenden, intensiv genutzten Veranstaltungsstandort und schaffen neue Möglichkeiten für Messen, Kongresse und Veranstaltungen in Dortmund. Mit diesem Infrastrukturprojekt stärken wir die Westfalenhallen als Plattform für starke Eigenveranstaltungen, erfolgreiche Gastformate und neue Themenmärkte“, sagt Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe.

Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti: „Der Ausbau der Westfalenhallen ist eine der zentralen Zukunftsinvestitionen in unsere Stadt und für die nächsten Jahre. Das Investitionsvolumen von circa 215 Mio. Euro ist eines der höchsten in den vergangenen Jahrzehnten. Es geht bei diesem Projekt nicht nur um eine Modernisierung und Neuordnung – es geht um einen ganz wichtigen Baustein für die wirtschaftliche Entwicklung und Bedeutung unserer Stadt.“

Geplanter Eingang Süd
Geplanter Eingang Süd

Ziel des Projekts ist es, die vorhandene Stärke des Unternehmensverbunds weiterzuentwickeln und den Standort für die kommenden Jahre flexibler und moderner aufzustellen. Messe Dortmund, Kongress Dortmund und Westfalenhalle bilden bereits heute einen Veranstaltungsstandort für Messen, Kongresse, Shows, Sport- und Corporate-Formate. Die Bausteine des Neubauprojekts – zwei Messehallen, Eingang Süd und Kongresszentrum – sollen zusätzliche Möglichkeiten schaffen, um diese Formate künftig noch besser miteinander zu verbinden.

„Eine besondere Stärke liegt in der künftigen Bespielbarkeit des Geländes. Durch den neuen Eingang Süd sowie die bestehenden Eingänge Nord und West lassen sich Veranstaltungen differenzierter organisieren, Besucherströme gezielter führen und parallele Formate klarer voneinander trennen. Davon profitieren etablierte Veranstaltungen ebenso wie neue Messe- und Kongressangebote“, so Sabine Loos weiter. Veranstaltungen in den Westfalenhallen erzeugen eine Umwegrendite für Dortmund und die Region: Sie wirken in Hotellerie, Gastronomie, Handel, Handwerk, Mobilität, Logistik und zahlreiche weitere Dienstleistungsbereiche hinein. Laut einer ifo-Studie entstehen pro Euro Umsatz der Westfalenhallen Unternehmensgruppe 4,30 Euro Umsatz in Dortmund. Hinzu kommen unter anderem rund 200.000 Übernachtungen pro Jahr, rund 40 Millionen Euro Umsatz für Gastronomie und Handel sowie rund 2.200 Arbeitsplätze in der Region.

„Auch operativ entwickelt sich die Unternehmensgruppe stabil und dynamisch. Für 2025 wird ein Umsatz von rund 76 Millionen Euro prognostiziert. Über 1.000 Veranstaltungen pro Jahr, mehr als 1,7 Millionen Besuchende sowie eine deutlich gestiegene belegte Hallenfläche zeigen, wie intensiv der Standort heute genutzt wird“, kommentiert Hauptgeschäftsführerin Loos.