Die International Association of Ports and Harbours (IAPH) hat bekannt gegeben, dass ihre World Ports Conference 2026 in London stattfinden wird. Austragungsort ist das International Convention Centre (ICC) im Olympia-Komplex, das Teil eines umfassenden Entwicklungsprojekts im Umfang von rund 1,3 Milliarden Pfund ist. Die Konferenz kehrt damit erstmals seit 1997 wieder in die britische Hauptstadt zurück.
Die Veranstaltung ist für den Zeitraum vom 3. bis 6. November 2026 geplant und soll unter dem Leitmotiv „Port Leadership for a Brave New World“ stattfinden. Erwartet werden rund 700 Teilnehmende aus mehr als 60 Ländern, darunter Führungskräfte aus der Hafen- und Schifffahrtsbranche sowie Vertreter aus Politik, Finanzwirtschaft, Technologie, Regulierung und Versicherungswesen.
Im Vergleich zu den Vorjahren wird das Format erweitert und von drei auf vier Tage ausgedehnt. Geplant sind unterschiedliche Veranstaltungsformate wie Plenarsitzungen, thematische Fachsessions, Diskussionsrunden, Briefings sowie Besuche vor Ort. Ziel ist nach Angaben der Organisation eine stärkere inhaltliche Verzahnung und ein Ausbau interaktiver Austauschformate zwischen den Teilnehmenden.
Das neue ICC im Olympia-Komplex wird von Olympia Events betrieben und von Legends Global gemanagt. Es ist Teil der Transformation des Standorts zu einem integrierten Areal für Veranstaltungen, Gastronomie, Hotellerie und Kulturangebote. Der Standort soll unterschiedliche Eventformate in einem zusammenhängenden Umfeld ermöglichen.
Das Olympia-Areal umfasst neben dem neuen Konferenzzentrum auch Hotels, Gastronomie- und Veranstaltungsflächen. Ziel der Neuentwicklung ist eine Kombination aus Infrastruktur für internationale Kongresse und ergänzenden Nutzungsangeboten im unmittelbaren Umfeld.























